Bildungsminister Günter Baaske hat in der Staatskanzlei die 14 Preisträger des Landes Brandenburg beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten geehrt. Die Schülerinnen und Schüler haben insgesamt sieben Landespreise und sieben Förderpreise gewonnen. Das Christa-und-Peter-Scherpf-Gymnasium in Prenzlau erhält den Preis als landesbeste Schule. Minister Baaske ist Schirmherr der Veranstaltung.

    In Brandenburg wurden zum aktuellen Rahmenthema „Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“ insgesamt 43 Beiträge von 128 Schülern eingereicht. Die Jugendlichen haben sich auf vielfältige Weise mit dem Einfluss und Wirken von Glauben und Religion auf das Zusammenleben der Menschen beschäftigt und dazu oftmals Zeitzeugen in der eigenen Familie befragt. Sie setzten sich beispielsweise mit dem Verhältnis zwischen Staat und Kirche in der DDR auseinander, forschten zur Rolle von Geistlichen im 19. Jahrhundert und beschäftigten sich mit der Stellung der Zeugen Jehovas in der DDR. Minister Baaske: „Es ist wichtig für Heranwachsende, sich mit der Geschichte des eigenen Landes zu beschäftigen. Wer die Geschichte kennt, kann die Gegenwart besser verstehen. Ich freue mich sehr, dass die Schülerinnen und Schüler des Landes Brandenburg so erfolgreich waren und gratuliere ihnen und ihren Lehrkräften und Betreuern ganz herzlich.“ Von September 2016 bis Februar 2017 waren bundesweit mehr als 5.000 junge Menschen auf historischer Spurensuche. In insgesamt 1.639 Beiträgen zeigen sie, welche geschichtliche und aktuelle Relevanz die Auseinandersetzung mit dem Thema „Glaube und Religion“ hat. Ausgehend von der historischen Analyse beziehen viele Schüler auch persönlich Stellung zu dem Thema und stellen fest, dass trotz einer zunehmenden Säkularisierung der Gesellschaft, religiöse Traditionen und Feste für viele Menschen wichtig seien und Einfluss auf das Zusammenleben haben.

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