Dehoga Brandenburg fordert mehr Qualität in der schulischen Ausbildung und bessere Ausstattung der OSZ

    Der Präsident des Dehoga Brandenburg, Olaf Schöpe, nahm die 27. Brandenburgischen Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Berufen am vergangenen Wochenende im Ausbildungsverbund Teltow zum Anlass, mehr Qualität in der schulischen Ausbildung und bei der Ausstattung in den OSZ zu fordern. Es gehe nicht an, nur immer in Richtung der Unternehmen zu schauen, auch die Rahmenbedingungen für die Ausbildung müssen sich den neuen Anforderungen anpassen. „Ich freue mich über die jungen Menschen, die sich neben ihrer Ausbildung in ihrer Freizeit dem Wettkampf mit anderen Auszubildenden stellen und damit für sich und ihre berufliche Zukunft eine Basis schaffen wollen. Das hohe Engagement kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es an theoretischen Grundlagen wie Mathematik fehlt! Lehrermangel, Stundenausfälle und Klassenzusammenlegungen tragen nicht dazu bei, die Freude bei jungen Menschen an schulischer Ausbildung zu befördern. Es kann nicht sein, dass die Unternehmer allein für den Fachkräftemangel verantwortlich gemacht werden. Steigende Zahlen von Abiturienten sind nicht die Lösung aller vor uns stehenden Herausforderungen. Um die weniger werdenden Schulabgänger ringen immer mehr Branchen. Auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Schichtarbeit in Deutschland, sollte Wochenendarbeitszeit nicht stigmatisiert, sondern als service- und nachfrageorientiert gewürdigt werden!“, so Olaf Schöpe. Positiv hob er hervor, dass man in der Branche wahrgenommen habe, dass die Politik sich verstärkt für die duale Ausbildung ausspricht und stark macht! Das sollte sich jetzt auch im ÖPNV und in anderen Rahmenbedingungen, wie in einer Unterstützung bei den Fahrkosten wiederspiegeln. Gewinnerin des diesjährigen Wettbewerbs für Hotelfachleute ist Jessica Alburg vom Hotel und Restaurant „Zum Rittmeister“ aus Werder. Den Sieg der Restaurantfachleute konnte Peter Schrader aus den „Jakobs Stuben“ vom Spargelhof Jakobs aus Beelitz für sich verbuchen. Er konnte auch mit den besten theoretischen und praktischen Leistungen überzeugen. Felix Breil vom „Bayrischen Haus“ aus Potsdam konnte die Jury mit seinen Leistungen in der Küche überzeugen und freute sich über den 1. Platz als bester Koch.

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