Kreisjugendfeuerwehr Oder-Spree ist gewappnet

    Zum Wettstreit im „Flitzi-Pokal“ rief am letzten Samstag die Kreisjugendfeuerwehr Oder-Spree auf. Austragungsort war die Freiwillige Feuerwehr Erkner. „Das ist etwas ganz besonderes für die jungen Feuerwehrkids“, erklärte uns Melanie Schmidt, Jugendwartin der Kinderfeuerwehr Fürstenwalde. Der Flitzipokal wird regelmäßig ausgespielt, um zu zeigen, wie es um den Wissensstand der einzelnen Jugendwehren bestellt ist. Im Einzelnen geht es um diverse Aufgaben, wie Löschangriff Nass, Knoten-Bunde und -Stiche, Erste Hilfe, Gerätekunde, Teamfähigkeit und Geschicklichkeit. Doch bevor alles so richtig seinen Anfang nehmen konnte, wurden immer zwei Teams zum Jugendwart der Erkneraner Feuerwehr gebeten. Dort mussten sie ein Los ziehen und bekamen ihre Instruktionen über den Ablauf des Wettkampfs. Auf den Losen stand jeweils eine Nummer – entweder die 1 oder die 10. Die Verwunderung in den Gesichtern der Betreuer war jedoch nur von kurzer Dauer, denn im Instruktionshefter befand sich eine große Karte der Stadt Erkner mit den jeweiligen Startpunkten. Der Weg der einzelnen Stationen zog sich durch die gesamte Stadt – ordentliches Schuhwerk war da der Bringer. Auch die Wartezeit bis zum Start wurde sinnvoll überbrückt: Es gab nämlich noch ein Quiz mit vielen interessanten Fragen rund um die Stadt Erkner. Die Kids waren erstaunlich pfiffig und lösten binnen kürzester Zeit alle Fragen, wie zum Beispiel nach dem Wappen der Stadt Erkner. Beim Wettkampf ging es nicht nur um die Leistung, sondern auch um das Teamverhalten beim Kampf um die Punkte, zum Beispiel bei der Anmeldung beim Stationsleiter und vieler anderer kleiner Merkmale. Die Löschzwerge hatten die „1“ gezogen und waren sofort gefordert, an Ort und Stelle im Team zu wirken. An der Stirnseite der Freiwilligen Feuerwehr Erkner befand sich die Station 1. Die Aufgabe war nicht schwer, sollte aber signalisieren, wie sie gemeinsam im Team und nach Zeit die Aufgabe lösen. Es ging um Kistenstapeln – mal ganz anders mit Kraft und Ausdauer – in der Waagerechten. Die Löschzwerge haben sich tapfer geschlagen und in der vorgegebenen Zeit 11 Kisten aneinander gereiht, was auch der super Unterstützung von Josefine Schneider und den Anfeuerungsrufen der Betreuer geschuldet war.

    Derweilen machten sich die Kameraden der Jugendauswahl der Fürstenwalder Feuerwehr startklar, sie hatten Startpunkt 10 gezogen und mussten somit die Route rückwärts anfangen. Dieser Startpunkt war in der riesigen Garage und beinhaltete das Verständnis für die Knotenvielfalt. Jeder bekam einen Platz zugewiesen und musste drei verschiedene Knoten machen. Das ist gar nicht so einfach und zeigte den Betreuern ganz klar: Hier gibt es noch Nachholbedarf  für die angehenden Feuerwehrkameraden. Für alle Teams ging es nun weiter quer durch die Stadt mit insgesamt 10 Stationen, auf einem Rundkurs von gefühlten 20 Kilometern Länge. Der Tag war also top ausgelastet. Das Wetter an diesem Tag war ausgesprochen schön und mit ein Garant für das gute Gelingen des Wettkampfs. 8 Wehren waren mit 11 Teams zum Wettstreit um den Flitzipokal angetreten, sie kamen aus Woltersdorf, Schöneiche, Kummersdorf, Alt Stahnsdorf/Philadelphia, Heinersdorf, Gosen, Erkner und Fürstenwalde.

    Den  Flitzipokal gewann in diesem Jahr die  Heinersdorfer Jugendwehr und der Altersklassen geschuldet gewannen auch die  Kameraden aus Gosen diesen. Die Fürstenwalder Löschzwerge belegten voller Stolz den 4.Platz und die Jugend den 2.Platz den sie sich mit den Kameraden aus Gosen teilen.

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