Weniger Tabak und Alkohol

    Schülerinnen und Schüler rauchen heute wesentlich weniger als noch vor 12 Jahren. Sie trinken weniger Alkohol und Rauschtrinken ist seltener geworden. Über die Ergebnisse der mittlerweile 4. Befragung von Schülern der 10. Klassen zum Konsum von Alkohol, Tabak und Drogen informierten Gesundheitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt und Andrea Hardeling, Geschäftsführerin der Brandenburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V. An der Befragung haben landesweit rund 11.000 Schülerinnen und Schüler teilgenommen. Hartwig-Tiedt: „Die Zahlen sind erfreulicherweise rückläufig, Jugendliche rauchen und trinken nicht mehr so viel wie noch vor einigen Jahren. Dennoch gefährden nach wie vor Tausende Mädchen und Jungen ihre Gesundheit durch den Konsum von Tabak und Alkohol. Deshalb ist es auch weiterhin notwendig, gemeinschaftlich auf Prävention von Tabak- und Alkoholkonsum zu setzen. Das Gesundheitsministerium fördert Suchtprävention und Suchthilfe jährlich mit rund 2,6 Millionen Euro.“ 2005, zum Zeitpunkt der ersten Befragung, rauchten noch 41 Prozent der Mädchen und 37 Prozent der Jungen mindestens einmal die Woche. 2017 rauchen nur noch etwa 17 Prozent der Jugendlichen in den 10. Klassen. Der große Rückgang soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass immer noch etwa 4.000 Jugendliche regelmäßig zur Zigarette greifen und sich damit massiv schädigen.

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