Foto: Landrat Rolf Lindemann unterhält sich nach der Übergabe des Erweiterungsbaus für das Oberstufenzentrum in Eisenhüttenstadt mit Marius Perret, der am OSZ zum staatlich anerkannten Erzieher ausgebildet wird.

    Erweiterungsbau rundet OSZ-Standort Eisenhüttenstadt ab

    „Der Landkreis hat seine Hausaufgaben sehr gut gemacht“, lobte Schulleiter Joachim Schenk am Freitag in Eisenhüttenstadt die Kreisverwaltung von Oder-Spree während der Einweihung eines Erweiterungsbaus für das Oberstufenzentrum (OSZ) am Standort in der Waldstraße. Das neue Gebäude mit vielseitig nutzbarer Cafeteria und drei weiteren mit modernster Technik ausgestatteten Klassenräumen rundet den Schulcampus ab. „In diesem Neubau spiegelt sich die kommunalpolitische Prioritätensetzung im Landkreis, die heißt: Vorfahrt für Bildung!“, ordnete Rolf Lindemann, Landrat von Oder-Spree die Investition ein. 2,87 Millionen Euro hat der Landkreis in den Erweiterungsbau gesteckt. Insgesamt seien allein in den letzten zehn Jahren 69 Millionen Euro für Erneuerung, Neubau und Ausstattung von Bildungseinrichtungen in Trägerschaft des Landkreises Oder-Spree aufgewendet worden, berichtete Rolf Lindemann. „Wir stehen so gut da, wie noch nie“, befand der Landrat mit Blick auf die Ausbildungsmöglichkeiten im Landkreis Oder-Spree. Joachim Schenk, Schulleiter des OSZ, betonte, wie wichtig optimale Rahmenbedingungen für die Sicherung des Fachkräftenachwuchses in der Region seien. Rückblickend auf das Baugeschehen hob er die sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten von der Verwaltung, über die Planer bis zu den Baufirmen hervor. „Es wurde nicht über uns, sondern mit uns geredet“, sagte er und würdigte den Landkreis als „sehr schulfreundlichen Schulträger“.

    Das zweigeschossige, lichtdurchflutete Gebäude sei von den Schülern sofort gut angenommen worden, schilderte während der offiziellen Eröffnung Marius Perret, der am OSZ eine Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher absolviert. Rund 800 Jugendliche besuchen diesen Bildungsstandort in der Eisenhüttenstädter Waldstraße, der nun fast komplett ist. Zu erledigen bleiben der Abriss eines alten Barackengebäudes und die Fertigstellung der Außenanlagen. Die Planungen dafür laufen bereits.

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