Wer will fleißige Handwerker seh‘n?

    Richtfest für Hortneubau am Helios Klinikum Bad Saarow

    Das Helios Klinikum Bad Saarow investiert weise in die Zukunft.
    Unter Beweis gestellt haben sie das einmal mehr gestern, am Donnerstagnachmittag, denn da wurde bei herrlichen Frühlingstemperaturen und viel Sonne das Richtfest gefeiert für den neuen Hortneubau an der 24-Stunden-Kita „Filius“. Die Vorschulkinder hatten für diesen besonderen Anlass noch ein kleines Programm einstudiert und sangen ein süßes Kinderlied – passend zum Richtfest: „Wer will fleißige Handwerker seh‘n“. Der Applaus der vielen Gäste war den kleinen Künstlern sicher. Vor fünf Jahren hatte man die Idee zum Bau der Kita „Filius“ mit vielen Kräften in die Tat umgesetzt. Der Andrang war schon enorm und es gibt bereits, so sagte die Klinikgeschäftsführerin Julia Disselborg, auch eine Warteliste auf die begehrten Plätze. „Die ersten Krippenkinder kommen in diesem Jahr“, führte sie weiter aus, „nun in die Schule und die bereits bestehenden Plätze im Hort sind nicht ausreichend. Daraus erfolgte die logische Konsequenz, weiter Plätze zu schaffen, was nun mit dem Hortneubau geschieht.“ Man habe derzeit 30 Krippenplätze und 51 Plätze im Kindergartenbereich und jetzt mit dem Anbau kommen 45 Hortplätze dazu, so dass dann letztlich 126 Plätze zur Verfügung stehen. Darüber hinaus freue man sich, im Zeitplan zu sein, denn zum neuen Schuljahresbeginn soll alles fertig sein. Elisabeth Alter, MdL, eine der Mitstreiterinnen um den Neubau der Kita damals vor fünf Jahren, erinnerte sich sehr wohl an die Anfänge der Idee, eine 24-Stunden-Kita ins Leben zu rufen. Zum damaligen Zeitpunkt waren Kitaplätze begehrt, das ist heute nicht anders. Darum findet sie die Entscheidung, dem Angebot folgend einen Anbau zu errichten, nur richtig. Rainer Sydow, Amtsleiter und stellvertretender Amtsdirektor des Amts Scharmützelsee, verwies darauf, dass die Kindertagesstätten ein wesentlicher Bestandteil einer funktionierenden Gesellschaft sind und dazu beitragen, dass auch die Gemeinden davon profitieren. Sie sind leistungspolitisch von großer Bedeutung und stärken die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wesentlich. Das hat auch Auswirkungen für die Gemeinde, die dadurch für Familien, die hier ihren Lebensmittelpunkt haben, an Attraktivität gewinnen würde. Den Richtspruch und die damit verbundenen baulichen Glückwunsche überbrachte der Zimmermann Thomas Arndt, und die Leiterin der Kindertagesstätte „Filius“, Janett Bienwald, schlug mit viel Schwung den traditionellen Nagel in den Dachbalken – unter Jubelrufen der Gäste, Eltern und Kinder.

    Nun gab es für die Kids kein Halten mehr und sie flitzten zur Wackelburg oder hielten den Clown, der so manchen Schabernack mit den Kids trieb, in Atem. Für die Gäste hatten sich die „Botschafter des guten Geschmacks“ viel ausgedacht: Donuts und frisch gebackenen Kuchen zur Kaffeezeit, aber auch Gegrilltes und frische Salate der Saison. Doch so ein Hot Dog kommt bei den Kids eben auch gut an, besonders dann, wenn sie bestimmen können, wie er schmecken soll.

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