Neue Schilder weisen auf Fischfangverbot an Wehranlage hin

    Mit neuen Schildern weist die untere Fischereibehörde des Landkreises Oder-Spree jetzt an der Wehranlage „Große Tränke“ in Fürstenwalde auf das dort bestehende Fischfangverbot hin. Im Jahr 2015 hatte die Behörde das Angeln 100 Meter vor und nach dem Wehr untersagt, um den ungehinderten Fischwechsel in diesem Bereich zu sichern. Bei Kontrollen durch die Fischereiaufsicht angetroffene Angler verwiesen immer wieder auf ihre Unkenntnis. „Die Beschilderung ist ein zusätzlicher Service, denn jeder Angler ist ohnehin gesetzlich dazu verpflichtet, sich vorab aktiv über fischerei-, tierschutz- und naturschutzrechtliche Bestimmungen zu informieren“, stellt Michael Jänisch von der unteren Fischereibehörde klar. Im Jahr 2017 wurden im gesamten Kreisgebiet bisher 86 Verstöße festgestellt, die zu Strafanzeigen wegen Fischwilderei oder zur Einleitung von Ordnungswidrigkeitsverfahren geführt haben. Darüber hinaus wurden zahlreiche mündliche Verwarnungen ausgesprochen.

    Beachten müssen Angler an der „Großen Tränke“ auch, dass die Wehranlage eine Fischereirechtsgrenze darstellt. Die Fürstenwalder Spree ist von der Stadtbrücke Fürstenwalde bis zum Wehr „Große Tränke“ ein Angelgewässer des Landesanglerverbandes Brandenburg e. V. (LAVB), während die Müggelspree unterhalb des Wehres bis Mönchwinkel von den Fischern Bernd Lupe und Volker Mandreck bewirtschaftet wird. Mitglieder des Landesanglerverbandes können eine Zusatzkarte für die Müggelspree erwerben, alle anderen Angler benötigen eine Angelkarte der Fischer.

    Wer Fragen zum Angeln an den Gewässern im Landkreis Oder-Spree hat, kann sich durch die untere Fischereibehörde in Beeskow beraten lassen. Sie ist unter der Rufnummer 03366 35-1340 zu erreichen. Auch der LAVB und der Tourismusverband Seenland Oder-Spree e.V. bieten Informationen zu Angelberechtigungen.

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