Das SATAMA Sauna Resort & Spa am Scharmützelsee feiert 15 Jahre seines Bestehens. Daher luden die drei Gesellschafter der ersten Stunde zu einer munteren und lockeren Runde ins SATAMA. Sehr informativ, mit vielen interessanten Details und voller Emotionen erzählten Susanne Du Chesne, Torsten Splanemann-Du Chesne und René Kowatsch über die Anfänge des SATAMA und was heute daraus geworden ist. Einst waren es vier Gründer, drei verlässliche Partner mit großem Schöpfergeist sind bis heute geblieben. Der Anfang zu viert mit drei Angestellten und, wie sie sagten, zu einer eher ungünstigen Zeit, nämlich zum Ende der Sauna-Saison, hatte zur Folge, dass die ersten Schritte doppelt so schwer waren. Die Existenzgründer waren durch den Sauna-Bauer auf diesen Umstand hingewiesen worden, aber sie hatten ihre gesamten Ersparnisse, rund 150.000 Euro, in ihre Idee investiert und mussten diese bittere Pille eben schlucken. Sie haben sich durchgebissen, ganz nach dem Motto: Wenn nicht jetzt, wann dann? Aufgeben, dieses Wort kannten und kennen sie bis heute nicht – ganz im Gegenteil! Einnahmen wurden sofort wieder ins Unternehmen gesteckt, so dass schon 2004 die erste Neubebauung mit einer Banja Gestalt annahm. Banja ist nicht gleich Banja, die SATAMA-Banja besteht aus einem besonderen Holz, dem Kelo Holz. Kelo Holz ist abgestorbenes, natürlich getrocknetes Holz aus der Polarkiefer, das nur noch selten vorkommt. Man hat sich dann natürlich auf die Suche gemacht, einen versierten Sauna-Bauer zu finden, der dieses Holz verarbeiten kann und schließlich in Finnland gefunden. Der baute die Banja in Finnland nach den vorgegebenen Maßen auf und anschließend sofort wieder ab und brachte sie nach Wendisch Rietz ins SATAMA, um sie erneut und diesmal an ihrem endgültigen Standort aufzubauen. Um die Saunalandschaft weiter auszubauen und neue Gäste in die ihre vielseitige Welt zu holen, hatten die drei Betreiber schon früh damit begonnen, das legendäre „SATAMA Frühstück“ fest zu etablieren, um auch über kulinarische Events Gäste zu begeistern. Ihr kleines Restaurant wurde anfangs von anderen Saunabetreibern belächelt und abgetan, aber sie hielten an ihrem Konzept fest – und so wuchs das Restaurant von ursprünglich 32 Plätzen auf heute 90 Plätze an und ist nach wie vor ein wichtiger Garant und Baustein des Erfolges. Eine weitere Idee, die in Susanne Du Chesne, Torsten Splanemann-Du Chesne und René Kowatsch schlummerte, war, ein Hotel mit in das Unternehmen zu integrieren, um die Aufenthaltsdauer und den Komfort für die Gäste zu erhöhen. Für damalige Verhältnisse war das eine gewagte, aber durchaus zukunftsträchtige Idee. Auf der anderen Seite des Sees hätte man am Theresienhof bauen können, das gesamte Konzept war abgesichert, es gab Pläne vom Architekten, Fördermittel und Eigenkapital, am Passus „kein öffentliches Wegerecht“ ist die Idee letztlich gescheitert. Was hätte man nicht alles daraus machen können, die Gäste wären mit einem Wasser-Shuttle hin und her gebracht worden, ganz nach Belieben. Aber da tat sich schon die nächste Chance auf, die dann noch besser war als die Idee mit dem Hotel: SATAMA-Lodges & Ferienhäuser in unmittelbarer Nähe. Die Gunst der Stunde nutzend, übernahmen sie die Verwaltung und haben somit dafür gesorgt, dass die Gäste an Ort und Stelle in 35 Apartments mit 1 bis 3 Zimmern verweilen können, gekoppelt mit Angeboten von SATAMA. Der Erfolg gibt ihnen recht, die Gäste kommen inzwischen nicht nur aus dem Umland, sondern auch von weit her und mit diesem Angebot und den touristischen Attraktionen der Region ist das Perfektion erster Güte. Die Zusammenarbeit mit vielen Netzwerken und anderen Saunabetreibern weltweit, das genaue Hinhören, das Wissen, worum es geht, was man besser machen kann oder auch Veränderungen herbeiführen, ist ein wichtiges Credo und beschreibt auf eindrucksvolle Weise den Erfolg des SATAMA-Teams. Sei es der Leuchtturm, der weithin sichtbar ist, der kleine Orientbereich, die Bibliothek, der Feuerpavillon, die SATAMA-Bar, der Banja-Garten oder das Sauna-Theater mit seinen vielen Events und Showaufgüssen – wenn es um die Meisterschaft oder sogar Weltmeisterschaft geht, dann ist das SATAMA der Mittelpunkt der Saunawelt, mitten in Wendisch Rietz. Der Traum eines Hotels hat sich mittlerweile auch verwirklicht, allerdings nicht am Ort, sondern in Schlepzig. Umfangreiche Umbauarbeiten waren nötig, um aus diesem Hotel eine Perle, ein Kleinod zu machen – und geboren wurde das Spreewaldresort „Seinerzeit“. Besonders für Heiratswillige ist dieser verwunschene Ort stark nachgefragt. Und dem noch nicht genug, gibt es dort sogar eine private Bierbrauerei, die wie alle Brauereien derzeit, für Furore sorgt.

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