Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit der Verkehrsteilnehmer

    Am Bahnhofsvorplatz in Fürstenwalde kam es in der Vergangenheit wiederholt zu chaotischen Verkehrszuständen. Konflikte gab es vor allem zwischen dem Hol- und Bringeverkehr durch Pkws und dem Busverkehr, wodurch auch Fußgänger gefährdet wurden. Es kam unter anderem zu Zusammenstößen zwischen Bussen und Pkws, Bushaltestellen konnten zum Teil nicht angefahren werden und Fußgänger konnten nicht ungehindert zwischen Bahnsteig und Bushaltestellen queren.

    Aus diesem Grund hat die Stadt das Berliner Ingenieurbüro Hoffmann-Leichter mit einer Untersuchung der Verkehrssituation beauftragt, um Defizite bei der Nutzung der Verkehrsanlagen aufzuzeigen. Es wurden die wesentlichen Merkmale im Hinblick auf die nutzerspezifischen Anforderungen am Bahnhofsvorplatz ermittelt. Ebenso wurden das Verhalten der Verkehrsteilnehmer sowie die wesentlichen Wegebeziehungen erfasst.

    Die bestehenden Nutzungsansprüche, die Eigenschaften der Verkehrsanlagen und die resultierenden Konflikte wurden zusammengefasst und den Anforderungen an die Verkehrsanlagen gegenübergestellt.

    Aufbauend auf den aus der Bestandanalyse gewonnenen Erkenntnissen wurden entsprechende Maßnahmen und Handlungsempfehlungen erarbeitet, die zur Verbesserung der Erschließungsqualität und der Verkehrssicherheit beitragen können, insbesondere durch Entflechtung der verschiedenen Verkehrsmittel bzw. –träger. 

    Die empfohlenen Maßnahmen wurden zwischen dem Busverkehr, der Deutschen Bahn AG, der Polizei, der Stadtverwaltung, der Taxiinnung sowie dem Straßenverkehrsamt des Landkreises Oder-Spree diskutiert und verfeinert. Mit den Veränderungen wird zugleich Wünschen und Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlung entsprochen.

    Um die teilweise chaotischen Verhältnisse im Innenbereich zu verbessern, sollen die Taxistände und die Stellplätze für den Pkw-Hol- und Bringeverkehr getauscht werden. Einige Taxistände werden im Bereich der jetzigen Kurzzeitparkplätze, zwischen den Bushaltestellen des Schienenersatzverkehrs sowie den Gleisen angeordnet. Die Nachrückeplätze der Taxis sollen am KWU-Gelände entstehen.

    Der Hol- und Bringeverkehr durch Pkws wird auf den Bereich außerhalb des Bahnhofs – vor dem Landkreisgebäude sowie vor Pfennigland verlagert. Durch zeitliche Befristung dieser Parkplätze auf 30 Minuten soll das Dauerparken verhindert werden.

    Weiterhin soll die Sicherheit der Fußgänger verbessert werden. Der getrennte Geh- und Radweg im Bereich zwischen Eisenbahnstraße und dem Landkreisgebäude (Befestigung gelbe Gehwegplatten) wird durch eine Beschilderung Gehweg mit Freigabe für den Radverkehr ersetzt. Hier haben dann Fußgänger absoluten Vorrang vor dem Radverkehr. Radfahrer dürfen nur mit Schrittgeschwindigkeit fahren und haben bei Bedarf anzuhalten.

    Die Beschilderung wird am Mittwoch, 15.11.2017 ausgetauscht.
    Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um Beachtung der neuen Reglungen. 

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