Dr. Peter Maczek ist der neue Spielplatzpate von Fürstenwaldes größtem Spielplatz, dem Mühlenberg. Schon als Kind und später als Jugendlicher hat er hier seine Freizeit verbracht, wohnt um die Ecke und ist nun viel mit seinen Enkelkindern hier. Da schaut er sowieso immer mal nach dem Rechten auf „seinem“ Mühlenberg, wie er ihn nennt. Am Pavillon hat er vor kurzem auch schon einige Banklatten ersetzt, die herausgebrochen waren. Auch Scherben aufsammeln ist öfter nötig.

    Ruhestand bedeutet für den Arzt nicht etwa ruhen, sondern sich noch mehr sozial engagieren. Das tat er bisher unter anderem im Rotaryclub, der den Jugendfreizeittreff Paule 49 unterstützt und über den der Kontakt entstand.

    Vor kurzem erhielt Dr. Peter Maczek auf dem Mühlenberg nun offiziell seinen Patenvertrag und den Patenausweis von der Spielplatzkommission. SPIKO-Mitglied Ingo Taboga, Streetworker für den Stadtteil Nord, war auch vor Ort und tauschte sich gleich mit dem neuen Spielplatzpaten über die aktuelle Nutzung des Spielplatzes aus. Ein Ballfangzaun, bei dem eine Befestigungsstange abgebrochen war, wurde von beiden noch schnell gerichtet. Die Stadt Fürstenwalde fördert Spielplatzpatenschaften für städtische Spielflächen, um die Erhaltung und Nutzung der Spielflächen zu verbessern und die Kinder zum aktiven Miteinander auf den Spielflächen anzuregen. Von den 29 (halb)öffentlichen städtischen Flächen haben derzeit sechs eine solche ehrenamtliche Patenschaft. Die Spielplatzpaten tragen nach ihren Möglichkeiten zur Sauberkeit der Spielfläche bei, indem sie im Auftrag der Stadt Fürstenwalde die Spielfläche regelmäßig besichtigen, Spielgeräte und Einrichtungen hinsichtlich Beschädigungen beobachten und die Spielplatzkommission bei auftretenden Störungen oder Problemen unterrichten. Auch für andere stark frequentierte Spielflächen werden noch Paten gesucht, momentan besonders dringend für den Spielplatz an der Kita „Buratino“ in der Komarowstraße, der normaler Weise ebenfalls halböffentlich nutzbar ist. Zum Saisonbeginn hat die Kita-Leitung jedoch die Reißleine gezogen und die Fläche bis auf weiteres für die Öffentlichkeit gesperrt. Zu viele Nutzer hielten sich nicht an die Regeln und verschmutzten den Spielplatz so sehr, dass der Kita-Betrieb nicht mehr abgesichert werden konnte.

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