Umweltminister Vogelsänger hat mit dem Vorsitzenden des Schafzuchtverbands Berlin-Brandenburg, Knut Kucznik, „eine zügige Überarbeitung des ,Instrumentenkastens‘ des Brandenburger Wolfsmanagements“ angekündigt: „Der Wolf bleibt als streng geschützte Art ein Bestandteil unserer Kulturlandschaft. Mit der Entwicklung der heimischen Wolfspopulation steigt aber der Handlungsbedarf. Dies wird sowohl von Tierhaltern als auch von Naturschützern anerkannt.“ „Wir wollen schneller reagieren können“, erläuterte der Minister weiter seine Zielrichtung: „Die Zahl der gemeldeten Angriffe sowie die bereits ausgereichten Mittel für den Verlust getöteter Tiere sind in diesem Jahr erneut gestiegen. Ich teile die wachsenden Sorgen der Schäfer, aber auch der Halter von Weiderindern und anderer Nutztierarten, dass mehr für den Schutz ihrer Herden getan werden muss. Gerade Weidehaltung steht in der Öffentlichkeit hoch im Kurs. Artenschutz und Herdenschutz müssen besser aufeinander abgestimmt werden. Dazu nutzen wir Erfahrungen aus unserem 2015 aufgelegten Bibermanagement und aus dem 2012 erarbeiteten ,Managementplan für den Wolf in Brandenburg 2013-2017‘.“

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