Tausende junge Männer und Frauen absolvieren alljährlich ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Kinder- und Jugendhilfe, Kultur- und Denkmalpflege, Politik, im Sport oder Natur- und Umweltschutz (Freiwilliges Ökologisches Jahr). Das FSJ ist eine hervorragende Möglichkeit, jungen Frauen und Männern nach der Schulzeit Orientierung und Einblick ins ‚richtige‘ Leben zu geben, so der Minister. Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport fördert jährlich insgesamt 119 FSJ-Plätze in der Kinder- und Jugendhilfe und im Sport (Kinder- und Jugendhilfe: 63 Plätze, Sport: 56 Plätze). Dafür stehen in den nächsten vier Jahren (2016 bis 2020) mehr als 1,8 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) zur Verfügung. Die Plätze sind rege nachgefragt. FSJ-ler unterstützen die Arbeit in Kitas und Schulen, Jugendclubs und Jugendbildungsstätten, Einrichtungen der Hilfen zur Erziehung und Sportvereinen beim Breitensport mit Kindern und Jugendlichen. Auch eine FSJ Politik Stelle wird vom Jugendministerium im Bereich der Mitwirkungsgremien (Landesschülerrat) gefördert. Baaske: „Das FSJ lässt junge Menschen ‚reifen‘, hilft ihnen bei der Berufswahl und verbessert die Ausbildungs- und Berufsfähigkeit der Jugendlichen. Und es wandelt sich: Mittlerweile arbeiten mehr junge Männer in den Kitas als noch vor 10 Jahren. Das FSJ dient also auch dazu, in geschlechteruntypische Berufe zu schnuppern und den Blick für andere Perspektiven zu öffnen.“

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