In Brandenburg haben Opfer von Vergewaltigungen seit anderthalb Jahren die Möglichkeit, in vier Kliniken vertraulich Spuren sichern zu lassen – ohne sofort Anzeige bei der Polizei erstatten zu müssen. Das Programm „Vergewaltigt – was nun? Medizinische Soforthilfe und vertrauliche Spurensicherung“ steht heute im Mittelpunkt einer bundesweiten Fachtagung, die vom Autonomen Frauenzentrum veranstaltet wurde. Dort sagte Frauenministerin Diana Golze zur Eröffnung: „Sexuelle Gewalt findet zu wenig Beachtung in der Öffentlichkeit, obwohl etwa jede siebte Frau in Deutschland von strafrechtlich relevanter sexueller Gewalt betroffen ist. Sexuelle Gewalt darf nicht verschwiegen werden.“

    Im Auftrag des Frauenministeriums wurde zum Angebot „Medizinische Soforthilfe und vertrauliche Spurensicherung“ ein 90-sekündiger Kinospot gedreht, der zum ersten Mal im Rahmen der diesjährigen Frauenwoche gezeigt wurde. www.hilfe-nach-vergewaltigung-brandenburg.de eingestellt.

    Copy Protected by Chetan's WP-Copyprotect.
    X