Im Landkreis Oder-Spree wählen Azubis und junge Beschäftigte ihre „U25-Sprecher“. Noch bis zum 30. November können sie über ihre Jugend- und Auszubildendenvertretungen im Betrieb entscheiden. Darauf hat die IG BAU Oderland hingewiesen. „Mit ihrer Stimme verschaffen sich Berufsstarter das nötige Gehör beim Chef. Die Interessenvertretung der jungen Beschäftigten in den Unternehmen“, erklärt IG BAU-Bezirkschefin Astrid Gehrke. Jede abgegebene Stimme sei wichtig, gerade auch mit Blick auf die neuen Azubis: „Egal, ob Scherereien mit dem Ausbilder, häufige Überstunden, fehlende Schutzkleidung oder schlechte Ausbildungsqualität – es gibt viele Azubi-typische Probleme. Hier kommen die Jugendvertreter ins Spiel. Durch ihr Mandat können sie mit dem Chef Klartext reden – und auf Verbesserungen pochen. Denn gerade zu Beginn der Lehre trauten sich viele Azubis nicht, Probleme selbst anzusprechen. Die IG BAU Oderland appelliert an die heimischen Firmen, die Wahlen zu unterstützen. Denn eine engagierte Jugend könne schließlich ein großer Gewinn gerade auch für die Handwerksbetriebe sein, ist sich Gehrke sicher: „Die ‚U 25-Vertreter‘ legen nicht nur den Finger in die Wunde, wenn es hakt. Oft bringen sie auch eigene Vorschläge zur Verbesserung der Ausbildungsqualität ein. Oder sie sorgen für ein besseres Betriebsklima. Das ist eine Chance für jedes Unternehmen.“

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