Schulanfänger sind auch Verkehrsanfänger

    Die Schule hat begonnen, es sind wieder viele Erstklässler unterwegs, für die der Weg in die Schule eine große Herausforderung ist. Deshalb ist es wichtig, dass Eltern den sichersten Weg gemeinsam mit ihren Kindern üben. Gefährdet sind aber auch die Schülerinnen und Schüler, die in die siebenten Klassen wechseln. Ihren neuen Weg zur Schule legen sie häufig mit dem Rad zurück. Ich appelliere deshalb an alle, die mit dem Auto oder dem LKW unterwegs sind: Fahren Sie aufmerksam und rücksichtsvoll!“ 

    Ministerin Schneider verwies darauf, dass Schulwegsicherung eine Gemeinschaftsaufgabe sei, an der Verwaltung, Politiker, Schulen und Eltern gemeinsam arbeiten müssten. Das vom Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung unterstützte Projekt „Kleine Adler für sichere Schulwege“ ist dafür ein Beispiel. In dem Projekt untersuchen Schüler der sechsten Klassen ihr Schulumfeld auf Gefahren im Straßenverkehr. Die Ergebnisse werden den Verantwortlichen in den Kommunen zur Verfügung gestellt, die dann die Gefahrenstellen beseitigen. Die Beteiligung der Kinder hat neben der Mobilitätsbildung den Effekt, dass kindliche Sicht- und Verhaltensweisen im Straßenraum dargestellt werden. Die daraus gewonnen Erkenntnisse, können dann in weitere Planungen für das Schulumfeld einfließen. Auch in diesem Jahr machen die örtlichen Verkehrswachten und ihre Partner wieder mit gezielten Aktionen auf die zahlreichen Erstklässler aufmerksam, die jetzt auf den Straßen unterwegs sind. Unter anderem werden deutlich sichtbare Banner mit Aufschriften wie  „Brems Dich! Schule hat begonnen“ in der Nähe von Schulen angebracht.

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