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    Eröffnung der Oldtimerrallye- & Trödelmarkt-Saison

    Diensdorf-Radlow befand sich am letzten Sonntag im Ausnahmezustand. Hunderte Gäste nutzten den frühlingshaften Sonntag, um einen Abstecher in den Ort zu machen. Die vielen freiwilligen Helfer hatten aber alles im Griff und steuerten die Blechlawine auf die großen Parkplätze, die bei weitem nicht auszureichten. Wer sich dennoch einen Weg durch den Ort bahnen konnte, der hatte es auch nicht leichter, denn rechts wie links standen die Autos in geordneter Perfektion. Die Begeisterung für das Trödeln und die damit verbundene Idee der Oldtimer-Rallye ist eine Kombination, die mit den Jahren gewachsen ist. Der Innenkreis der Festwiese ist den zahlreichen Oldtimern & Zweiräder vorbehalten, die durch die Einweiser haarscharf nebeneinander aufgereiht wurden, damit auch alle Platz hatten. Das Staunen der Besucher war enorm und führte auch sogleich zum Fachsimpeln. Eingefasst waren die Fahrzeuge von bis zu zweihundert, so schätzt man, Trödlern, die alles feilboten, was nicht niet- und nagelfest war. Schon um 5.30 Uhr am Morgen waren die ersten Trödler auf dem Platz und sicherten sich die besten Plätze. Das zeigt natürlich auch, wie sehr der Trödelmarkt hier in Diensdorf-Radlow geschätzt wird. Das Wetter in diesem Jahr, so Stefan Petrick, der Bürgermeister des Ortes, hätte er angefordert, damit das Event einen weiteren durchschlagenden Erfolg feiern kann. Wie man sehen konnte: Alles richtig gemacht! Schlag halb elf rief dann traditionell DJ Silvio die Oldtimer-Fangemeinde zum Start ihrer Rallye, die bei den Gästen höchste Anerkennung genießt. Zum Teil erfuhr man noch so einiges von den Fahrzeugen, wie zum Beispiel technisches Know-how. Als diese dann zu ihrer Runde aufgebrochen waren, tobte das Leben natürlich weiter auf dem Areal. Es gab wirklich alles – von altem Porzellan, Schallplatten, Fahrrädern, Spielsachen über Ersatzteilen für alles jedes bis zu jeder Menge Kleidung für Kinder und Erwachsene. „Es lohnt sich in jedem Falle; den Dachboden oder Keller zu entrümpeln und es anzubieten. Mehr als wegschmeißen kann man es ja nicht“, sagte einer der Händler. Kulinarisch wurde einiges aufgefahren – von frisch gebrühtem Kaffee und selbstgebackenen Kuchen über Bratwurst und Brezeln bis zu Pragerschinken war alles dabei.


     

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