„Die Arbeit des einzigen länderübergreifenden Krebsregisters ist sehr gut angelaufen. Ich freue mich sehr über die große Meldebereitschaft der Brandenburger und insbesondere auch der Berliner Ärzte. Die Meldungen an das Klinische Krebsregister und die damit erfassten und ausgewerteten Daten werden einen wesentlichen Beitrag zu einer immer besser werdenden onkologischen Versorgung in beiden Bundesländern leisten“, sagte Dr. rer. medic. Anett Tillack, Geschäftsführerin des Klinischen Krebsregisters für Brandenburg und Berlin. Am 1. Juli 2016 hatte das gemeinsame Klinische Krebsregister für Brandenburg und Berlin seine Arbeit aufgenommen. Im Land Brandenburg gab es bereits vor der bundeseinheitlichen Regelung zur Schaffung klinischer Krebsregister ein solches Register. Aufgrund der räumlichen Nähe zu Berlin sowie der damit verbundenen Patientenströme innerhalb der Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg erschien die Etablierung eines gemeinsamen Registers mit Land Berlin sinnvoll, so das mit Inkrafttreten des Staatsvertrages zwischen beiden Ländern am 1. Juli 2016 das Klinische Krebsregister für Brandenburg und Berlin gGmbH als Tochtergesellschaft der Landesärztekammer Brandenburg seine Arbeit aufnahm. Es ist das einzige länderübergreifende klinische Krebsregister in Deutschland mit insgesamt sechs Registerstellen in beiden Ländern. „Ich bedanke mich bei allen meldenden Ärztinnen und Ärzten, aber auch bei den Krankenkassen, den für Gesundheit zuständigen Landesbehörden beider Länder und bei der Alleingesellschafterin der GmbH, der Landesärztekammer Brandenburg für die Unterstützung beim Auf- und Umbau. Nicht zuletzt möchte ich mich auch bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Registers für die konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Für die kommenden Jahre wünschen wir uns eine rege Meldebereitschaft der Ärztinnen und Ärzten zum Wohle der Patientinnen und Patienten sowie weiterhin eine gute Zusammenarbeit mit dem Land Berlin“, so Dr. Tillack.

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