Traditionell immer ein Sonntag –
    125. Samariterfest

    Jedes Jahr beginnt das Fest mit einem Open Air Gottesdienst. Alle Bewohner und Akteure kommen hier zusammen, um sich festlich auf das Samariterfest einzustimmen. Die Andacht lässt die Besucher nachdenklich werden und aufmerksam den Ausführungen folgen. Nachdem die beiden Chöre, der „Hard Chor ELLA“ und der „Samariter- und Posaunenchor“, ihr Stelldichein gegeben hatten, folgte anschließend das Festgetümmel. Jedes Jahr hat man bei diesem tollen Fest die Gelegenheit, die Samariteranstalten wieder neu zu entdecken. Und das macht auch Sinn, denn es gibt immer wieder Veränderungen, die sichtbar und spürbar sind. Es wird viel erneuert, erweitert und neugebaut. Zum Beispiel an der anerkannten beruflichen Schule für Sozialwesen, der Korzcak Schule, die auch auf dem Gelände beheimatet ist. Sie bekommt derzeit, dank großzügiger Spenden, ein weiteres Gebäude, was nun bald bezogen werden kann. Viele Besucher werden sich über das Ständerwerk, oberhalb des Garagenkomplex am Eingang der Samariteranstalten, gewundert haben. Dieses wird in naher Zukunft für die Mitarbeiter eine Umkleide werden, denn auch die Zahl der Mitarbeiter wächst mit den Aufgaben. Überall auf dem Gelände waren die Gäste hellauf begeistert über das inhaltlich breit gefächerte, bunte und interessante Fest. Für die Bewohner ist diese Veranstaltung das Größte, einmal im Jahr geht für sie ein Traum in Erfüllung. In viele Aktivitäten sind sie miteingebunden, helfen, wo sie können, und wollen Anerkennung, die sie verdientermaßen auch bekommen. Das gesamte Areal war bestückt mit kleinen Attraktionen: Streichelzoo, Ponyreiten, Kinderschminken, Tanzen, Basteln, Geschicklichkeitsspiele und ganz viele andere Mitmachaktionen. Mit im Boot war die Feuerwehr aus Fürstenwalde und auch die Forstwirtschaft ist mit vielen Infoständen dabei. Ein kleines Highlight gab es auch an diesem Tag. Man konnte es überall flüsterten hören: „Der rote Stuhl“ – dort könne man auch den Theologischen Vorstand der Samariteranstalten, Pfarrer Paul-Gerhard Voget, in ungewöhnlicher Arbeitskleidung finden. Das war wirklich eine Überraschung, für einen guten Zweck putzte er an diesem Tag jedem, der das wollte, die Schuhe. Am Nachmittag folgte zum Ausklang das Bläserquintett des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt (Oder) mit einem Stück aus „Till Eulenspiegels lustige Streiche“.

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