Der Rettungsdienst des Landkreises Oder-Spree kann sich nun über vier neue Rettungswagen, auch RTWs genannt, auf Basis des Mercedes Benz Sprinters freuen. Am Dienstag übergab Frank Mettchen von FGM Mercedes in Fürstenwalde Dipl.-Kfm. Ulrich Wegner, dem Geschäftsführer des Rettungsdienstes des Landkreises Oder-Spree die neuen Fahrzeuge. In seinen Ausführungen sagte Wegner, dass diese Fahrzeuge nicht nur den Bestand erhöhen, sondern auch sehr wichtig für die Einsatzorte wären. Darüber hinaus ist sei die Anschaffung notwendig geworden. Preislich gesehen ist die Investition sehr intensiv: 150 Tsd. Euro kostet das Fahrzeug, mit Aufbauten und Equipment kommen noch mal ca.180 Tsd. Euro hinzu. Die Ausstattung ist auf den neuesten Standard ausgelegt, mit Beatmungsgerät, Defibrillator, Absauggerät, Spritzenpumpe. Eine weitere Neuerung ist das automatische Wagen-Einzugssystem. Das hat den Vorteil, dass die Rettungssanitäter die Trage nur noch einhängen und sie dann durch das elektrische System eingezogen wird. Weiter gibt es zusätzliche Fenster, die mit verbaut wurden, sowie zwei voneinander unabhängige Heizungssysteme. Ganz neu auf diesem Gebiet ist auch das installierte Trauma-Licht. Es hilft den Patienten, sich wohler zu fühlen als bei dem bisher üblichen grellen Licht, das hat eine Studie ergeben und dieses System befindet sich jetzt auf den Vormarsch. Eine weitere Neuerung gibt es in der Handhabung des Notfall-Koffers, was früher recht umständlich war. Dieser hat nun einen adäquaten Ersatz gefunden in Form eines Notfall-Rucksackes: Die Vorteile sind leichtere Handhabung und schnellere Einsatzbereitschaft. Mit verbaut sind neue Schließmechanismen, was zur Folge hat, dass sich die Türen lautlos schließen. Zusätzlich wurden am Fahrzeug noch weitere Warnbarken montiert. Zwei der Fahrzeuge werden in Eisenhüttenstadt und die anderen beiden in Fürstenwalde stationiert.

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