Tag der offenen Tür – Medizin für die ganze Familie

    Im HELIOS Klinikum in Bad Saarow fand am letzten Samstag der jährliche Tag der offenen Tür statt. Das Wetter war wenig einladend am Morgen, aber es hielt sich, sogar mit etwas Sonnenschein – und genau in diesem Moment eröffneten Klinikgeschäftsführerin Julia Christodulow und Dr. med. Jens Osel, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Traumatologie und Orthopädie, den Tag. Sie standen nicht wie gewöhnlich an der Tribüne, sondern inmitten der vielen Gäste vor dem Haupteingang des Klinikums. Beide wiesen auf das attraktive Besucherprogramm hin und bedankten sich schon jetzt bei den vielen Mitwirkenden und im Besonderen bei den Mitarbeitern, die normalerweise einen freien Tag hätten.

    Wenige Augenblicke später hatten die Besucher das Helios Klinikum in all seinen Bereichen geentert. Besonders der Eingangsbereich mit dem anschließenden Flur war mit Interessantem und Wissenswertem rund um das Klinikum gespickt. Wer beispielsweise in den letzten 60 Jahren hier geboren wurde, der bekam auf Wunsch einen historischen Baby-Pass aus den Angaben der handschriftlich geführten Geburtenbücher ausgestellt. Die Aufzeichnungen gehen bis ins Jahr 1957 zurück. Den historischen Baby-Pass gab es gegen Vorlage des Personalausweises in der neugestalteten Helios Elternschule „Hebammerei“ im Ärztehaus. Werdende Eltern konnten sich zudem auch über neue Kursangebote informieren. Viele interessante Themen hatte das Klinikum vorbereitet: Wer weiß schon, wie sich die Berufsbekleidung der Krankenschwestern in den letzten 100 Jahren entwickelt hat? Und wer kennt die Hilfsmittel, um die Patienten zu transportieren? Darüber hinaus präsentierten sich weitere Organisationen und Firmen, die mit dem Helios Klinikum zusammenarbeiten. Die Vorträge und Rundgänge waren an diesem Tag auch wieder gut besucht. Dr. med. Jens Osel hatte noch darauf hingewiesen, den einen oder anderen Vortrag nicht zu verpassen, z.B. „Knochenbrüche, Arthrose – muss man denn alles wirklich operieren?“ und ein sensibles Thema, worüber man nicht gerne spricht „Wenn der Allerwerteste mal juckt“. Für die Kinder gab es ebenfalls eine Menge zu sehen und zu erleben­: Wackelburg, Streichelzoo, Ponyreiten, Glücksrad und ein Kindertheater, Kuscheltier-Röntgen, Teddy- und Puppensprechstunde und vieles mehr. Die Johanniter Unfallhilfe war ebenfalls mit dabei und hatte für Spannung gesorgt. Vielleicht etwas gruselig, aber durchaus interessant: Sie hatten einen Mitarbeiter dabei, den man wohl als Maskenbildner bezeichnen konnte. Er wird gerufen, wenn es besonders authentisch aussehen soll. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Wenn Rettungsdienste ihre Mitarbeiter schulen wollen im Umgang mit Verletzungen, dann soll es schon sehr nahe an der Realität sein, damit die Rettungskräfte später mit dem Gesehenen besser umgehen können. Für uns hat er mal schnell etwas simuliert und die vielen Kids, die dem Akteur zuschauten, waren total fasziniert. Faszination war an diesem Tag das Schlüsselwort. Überall war was los, ob beim DRF Rettungshubschrauber oder im OP-Saal, die vielen Gäste waren überwältigt. Für das leibliche Wohl sorgte der Partyservice Ansgar Bank und den musikalischen Part übernahm das Steve-Horn-Quartett.

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