Einladung zum Vortrag im Rahmen des „MS-Erzählcafés“ für Betroffene und Angehörige am 25. April, um 15:30 Uhr

    Multiple Sklerose (MS) wird auch als Krankheit der 1.000 Gesichter bezeichnet. Jeder Krankheitsverlauf ist ganz unterschiedlich, so auch der individuelle Pflegebedarf. Ulf Gebhardi, Mitarbeiter der Pflegeüberleitung im Helios Klinikum Bad Saarow, informiert in seinem Vortrag – am 25. April, um 15:30 Uhr im Konferenzraum „Theodor Fontane“ – über die Pflege bei MS und geht dabei besonders auf die möglichen Hilfeleistungen ein. 

    Im Rahmen des monatlich stattfindenden „MS-Erzählcafés“ organisiert das Helios Klinikum wieder gemeinsam mit der Storkower Selbsthilfegruppe „Die flotten Bienen 2“ eine große Informationsveranstaltung, zu der Betroffene, Angehörige und Pflegende herzlich eingeladen sind.

    Bei MS handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Sie kann das Gehirn, das Rückenmark sowie die Sehnerven befallen. In Deutschland leiden etwa 200.000 Menschen an MS und jährlich erkranken etwa 2.500 neu. Dabei sind Frauen doppelt so häufig betroffen wie Männer.

    Multiple Sklerose verläuft schubweise. So verschiedenartig die Symptome ausgeprägt sind, umso unterschiedlicher ist auch der persönliche Pflegebedarf. Während bei akuten Schüben eine kurzeitige Pflege ausreichend sein kann, ist im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung häufig eine kontinuierliche Hilfe notwendig.

    „Welche Hilfeleistungen es gibt, wie die Beantragung erfolgen kann und welche Voraussetzungen erfüllt werden müssen, erkläre ich in meinem Vortrag“, sagt Ulf Gebhardi. Nach dem Vortrag ist noch ausreichend Zeit, um Fragen zu stellen und sich in einer zwanglosen Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen auszutauschen. 

    Seit drei Jahren trifft sich die Selbsthilfegruppe „Die Flotten Bienen 2“ an jedem vierten Mittwoch im Monat um 15:30 Uhr im Besprechungsraum der Klinik für Neurologie (Haus K, 1. OG) im Helios Klinikum Bad Saarow.

    „Bei einer Tasse Kaffee und in entspannter Runde tauschen wir uns untereinander aus, geben Ratschläge und Tipps. Wer sich uns anschließen möchte, ist herzlich willkommen“, fügt Sabine Schiller, Leiterin der Selbsthilfegruppe aus Storkow, hinzu. 

    Die Veranstaltung ist kostenfrei. 

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