Die 15. Fürstenwalder Jazztage starten am 29. Oktober um 19 Uhr mit dem Jazz Band Ball im Fürstenwalder Hof. Der Jazz Band Ball ist eine einzigartige Mischung aus Swing-Tanzabend und Konzerterlebnis. So nimmt der Saal des Fürstenwalder Hofes an normalen Konzertabenden bis zu 400 Besucher auf, aber nicht so an diesem besonderen Abend! Um den Besuchern einen guten Blick auf die Bühne und den Tänzern genügend „Beinfreiheit“ zu gewähren, gehen nur 120 Karten in den Verkauf.
    Neu in diesem Jahr ist ein akustisches und kulinarisches „Jazz Ball Horsd’oeuvre“! Es besteht aus Anti Pasti Teller mit einer Tasse Kürbissuppe plus 3 Canapées je Gast.
    Der Pianist Søren Gundermann wird währenddessen ein akustisches Horsd’oeuvre von 19:00 bis ca. 19:45 Uhr zu Gehör bringen.
    Fetzige Swingnummern vorgetragen von Joe’s Bigband wechseln danach mit Musik von Marco Marchi & the Mojo Workers (CH)…

    Für alle Konzerte und den Jazz Band Ball der Fürstenwalder Jazztage sind Tickets an allen Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.fwkv.de erhältlich.


    Jazz Band Ball

    29.10. · 19 Uhr · Fürstenwalder Hof

    Søren Gundermann

    Foto_Taming-of-the-screwGeboren im märkischen Beeskow, lernte Søren Gundermann zunächst allein und dann bei Hans-Jürgen Taube, Iris Unger und Detlef Pauligk Klavier spielen. Schon früh an Improvisation interessiert, fing er während des Studiums am Institut für Musik und Musikpädagogik der Universität Potsdam an, zum Broterwerb in verschiedenen Besetzungen Jazz zu spielen. Nach einem Workshop bei Hermann Keller begann er, sich intensiv mit unkonventionellen Spieltechniken wie der Präparation des Instruments zu befassen. Seit 2011 ist er freischaffend als Pianist in verschiedenen Besetzungen in den Bereichen Jazz, Chanson und experimentelle Musik tätig und beschäftigt sich mit der Komposition und Aufführung von Musik für verschiedene Theaterprojekte. Zuletzt im Jahr 2015 für „In 80 Tagen um die Welt“ in der Inszenierung von Petra Paschinger. Mit den Bands „Jack Novelle“ und „Septemberstrauch“ veröffentlichte er drei Alben. Zusammen mit Uwe Stroner und Thomas Strauch schreibt er Texte und komponiert für die Live-Radio-Sendung „Radio OS“. Sein Interesse für polnische Musik und Literatur führte zur Zusammenarbeit mit Musikern wie dem Tenorsaxofonisten Jacek Fałdyna.

    Joe‘s Bigband

    JoesBigBand_copyr.-Peter-PurgarSeit über 25 Jahren ist Joe’s Bigband beim Publikum aus Fürstenwalde und Umgebung beliebt und anerkannt. Spritzig, swingiger Bigband-Sound und eigene Arrangements von Werken verschiedenster Stilrichtungen sind das Markenzeichen der Band. Mit viel Leidenschaft und Freude an der Swingmusik bietet Joe’s Bigband ein facettenreiches und mitreißendes Repertoire: Von Glenn Miller und Duke Ellington über Frank Sinatra, Marilyn Monroe bis hin zu den Blues Brothers ist alles dabei! Ob Konzert oder Tanzveranstaltung: Dem Leiter der Band, Joachim „Joe“ Seidler, gelingt es immer, die richtige Musik anzustimmen. Doch es ist nicht nur das Zusammenspiel 20 begeisterter Musiker, was das Publikum stets erfreut. Auch überrascht die Band immer wieder mit instrumentalen Soli der Bandmitglieder. Und so dürfen auch die beiden Gesangssolisten Lydia Krüger und Jörn Kriemig nicht fehlen, die mit ihren einzigartigen Auftritten zur Individualität der Band beitragen. Für diese Musik von Joe’s Bigband ist niemand zu jung oder zu alt. Sie bringt die Mitglieder sämtlicher Generationen unter ein Dach.

    Marco Marchi & the Mojo Workers

    mojoworkers_2015Das Bluesquartett aus der Schweiz spielt die Musik aus der Zeit, als der Alkohol aus Teetassen getrunken wurde und Al Capone für den Nachschub sorgte. Die musikalischen Perlen des Pre-War-Blues aus den Juke Joints und den Speak-easies wurden von Marco Marchi & the Mojo Workers behutsam abgestaubt und entfalten wieder die ursprüngliche und packende Energie der Musik von Blind Blake, Mississippi John Hurt, Tampa Red, Blind BoyFuller und Robert Johnson. Mit Fabio Bianchi an der Tuba, Claudio Egli an der Bluesharp, Toby Stiftner am Washboard und Drums, spielt der Ausnahmegitarrist und Sänger Marco Marchi Blues, Ragtime und Swing der guten alten Zeit. Marco und seine Boys sind jedoch nicht nur dem reichen musikalischen Erbe aus den Südstaaten verpflichtet, sondern sie führen die Ideen des Ragtimes, des Piedmont-Blues und des Hokums ins 21. Jahrhundert. So sind denn auch ihre funkelnden Eigenkompositionen, alles andere als lahme Oldtimer! Es ist bei Weitem keine nostalgische Reminiszenz an die vergangenen Tage, sondern eine spannende Wiederentdeckung der ursprünglichen Frische und Kraft der Musik aus der später dann der Rock‘n‘Roll, der Beat und der Soul entsprungen sind. Ohne grosse Verstärker, aber dafür mit den Originalinstrumenten dieser Zeit, entsteht so eine echte, handgemachte Musik für Geniesserinnen und Geniesser.


    Filmtheater Union

    11. November · 20 Uhr

    CARO JOSÉE

    Am 11. November finden die 15. Fürstenwalder Jazztage mit CARO JOSÉE im Filmtheater Union ab 20 Uhr ihre Fortsetzung.

    CARO-JOSEECARO JOSÉE geht ihren eigenen Weg, ohne dem Druck eines überwiegend trendorientierten Musikbusiness nachzugeben. Für jenes hatte sie als CARO und vor ihrer „Familienpause“ fünf erfolgreiche Albumproduktionen geliefert, wurde als Ikone verehrt, 1978 mit dem Deutschen Schallplattenpreis als Nationale Pop Nachwuchskünstlerin ausgezeichnet. In 2012, mit erweitertem musikalischen Selbstverständnis ausgestattet sowie an Lebenserfahrungen jenseits der Showbühnen gereift, addiert die Sängerin mit dem gewissen „Etwas“ in der Stimme, ihren Zweitnamen Josée hinzu und stellt ein Album fertig, das sicherlich zu den ausdrucks- und gefühlsvollsten Produktionen deutscher Interpreten-Kunst der jüngeren Vergangenheit gehört. Keine Note scheint zu viel oder zu wenig gespielt und gesungen, alles ist auf den Punkt gebracht und glasklar in Szene gesetzt. Das Album „Turning Point“ erhielt ein breites und überragendes Medienecho u.a.: „Ebenso in sich ruhend, aber mit einem Schuss sinnlicher Grazie und romantischer Melodie versehen, schafft die Hamburgerin Caro Josée eine flirrende Atmosphäre eleganten Jazzgesangs.“ (Jazzpodium), „Zeitlos schön“ (Jazzthing), „Grandios“ (SR2), „Musikalisch virtuos, von intensiver Stimmung und – vor allem – von einer Stimme getragen, die sich in Stil und Ausdruck ins Gemüt bohrt und nicht wieder raus will.“ (Hamburger Morgenpost)


    Audi Zentrum Fürstenwalde

    12. November · 20 Uhr

    LES BELLES DU SWING

    Pressefoto_3_der_SwingbandAm Samstag, dem 12. November entdeckt das Festival einen neuen Veranstaltungsort in Fürstenwalde. Im Audi Zentrum in der Langewahler Straße, präsentiert das Festival ab 20 Uhr eine Show der Extraklasse mit den „LES BELLES DU SWING“.

    „…die derzeit beste Damen-Swingband Deutschlands!“ (ZAW)

    Les Belles du Swing kombinieren anspruchsvollen Swing-Jazz mit Unterhaltung. Die sechs eigenwilligen und unterschiedlichen Bühnenpersönlichkeiten spielen rasanten und lässigen Swing mit deutschen Texten, dreistimmigen Gesang, vielen eigenen Kompositionen und erweisen ihre Referenz an das Lebensgefühl des Swing, an die Leichtigkeit und Lebensfreude.
    Swing-Klassiker der 30er und 40er Jahre sind zeitgemäß adaptiert mit Jazzimprovisation und eigenen, neuen Songtexten in deutscher Sprache, oft mit einer anderen Geschichte. Die Geschichten handeln von heute, von unserem Leben jetzt. Die Konzerte der Berliner Swingband sind publikumsnah, voller Spielfreude, Show-Elemente, Witz und Poesie.


    St. Marien Dom

    13. November · 17 Uhr

    Tina Tandler & Band

    SaxophonisTinaTandler_4cDen stimmungsvollen Abschluss der 15. Fürstenwalder Jazztage macht dann am Sonntag, dem 13. November um 17 Uhr „Tina Tandler & Band“ im Dom St. Marien in Fürstenwalde. Wie schon im letzten Jahr haben sich die Macher des Festivals das Beste bis zum Schluss aufgehoben!
    Tina spielt, wie sie lebt: Frech verspielt und dennoch mit konsequenter Geradlinigkeit, amüsiert und gleichzeitig ernsthaft. Charmant und zuweilen humorvoll präsentiert sie ihre Musik, zieht die Zuhörer in ihren Bann, berührt, fesselt, bewegt – und bleibt in Erinnerung! Ihre Musik ist außergewöhnlich. Wundervolle Melodien, wie gesungen auf dem Saxophon, verbinden sich mit Harmonien des Klaviers in einer Leichtigkeit, die man so nur selten hört. Die meisten Stücke, von Tina Tandler und Christoph Reuter gemeinsam geschrieben, bewegen sich im Grenzbereich zwischen Jazz, Pop und Weltmusik. Ihre großartigen Musiker sorgen für die perfekte Basis und „wenn Tina ihr Saxophon beatmet, weitet sich die Seele“ (Fr.Kessler/BZ)

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