„Jazz Ball Horsd’œuvre“

    Viele international bekannte Jazzgrößen und Lokalmatadore teilen sich in diesem Jahr vom 28. Oktober bis zum 12. November die Festivalbühne in Fürstenwalde. Bemerkenswert ist, dass Nils Landgren‘ FUNK UNIT in ihrem 25. Jubiläumsjahr mit neuem Album „Unbreakable“ nach Fürstenwalde kommen wird! Ebenfalls mit dabei ist Karolina Strassmayer aus Österreich, eine der besten Saxophonistinnen weltweit, so das amerikanische Jazzmagazin Downbeat! Mit ihr gemeinsam im Quartett KLARO! ist der amerikanischen Ausnahmedrummer Drori Mondlak und eine Jazzlegende am Vibraphon – David Friedman. Er war seit 1960 mit Leonard Bernstein, Chet Baker, Bobby McFerrin, Wayne Shorter, Joe Henderson, Horace Silver, Ron Carter u.v.a. zu hören! Beim Gitarristen Joscho Stephan, einem der ganz Großen des Gitarrenswing, und dem Klarinettisten Helmut Eisel heißt es: „Verboten gut“ Gypsy Swing meets the Klezmer: Zum beliebten Jazz Band Ball mit Joe’s Bigband setzt das Trio Tango Transit einen besonderen musikalischen Kontrast! Der Saxophonist Nico Lohmann wird den Abend eröffnen. Gemeinsam mit dem Pianisten Albrecht Gündel vom Hofe ist er in einem spannenden Duoprojekt zu hören. Zum Jazz Band Ball wird wieder ein kulinarisches „Jazz Ball Horsd’œuvre“ dafür sorgen, dass sich die Besucher gestärkt auf dem Tanzparkett des Fürstenwalder Hofes zur Musik drehen können! Ab sofort sind für alle Konzerte und den Jazz Band Ball der 16. Fürstenwalder Jazztage (28.10 – 12.11.2017) die Tickets an allen Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.fwkv.de erhältlich. Hier gibt es auch mehr Infos zum Programm und den Künstlern!

    Für alle Konzerte und den Jazz Band Ball der Fürstenwalder Jazztage sind Tickets an allen Vorverkaufsstellen und im Internet unter www.fwkv.de erhältlich.


    Fürstenwalder Hof

    28.10. · 19 Uhr

    Jazz Band Ball

    Albrecht Gündel-vom Hofe und Nico Lohmann spielten bereits in verschiedenen Bandprojekten zusammen, wie beispielsweise „Heymann Meets Jazz“ mit der „Chanson-Nette“ Jeanette Urzendowsky, Albrecht Gündel-vom Hofes „Jazz goes Synagogue“, dem AGvH Sextett „Confessiones-Bekenntnisse“ sowie in verschiedenen anderen Jazzbesetzungen. Der Funke sprang bei beiden menschlich und musikalisch schnell über und so ergab sich ganz natürlich die Idee, auch im Duo ihre melodischen Eigenkompositionen und auch Stücke aus dem sogenannten Great American Songbook auf Ihre persönliche Weise zu spielen. www.nicolohmann.de & https://primton.de

     

     

     

    Tango Transit

    Tango Transit sind Martin Wagner (Akkordeon), Hanns Höhn (Bass) und Andreas Neubauer (Schlagzeug). Seit 2008 hat das Trio aus dem Frankfurter Raum bei über 400 Konzerten im In und Ausland überzeugt sowie vier CDs und eine Live-DVD veröffentlicht. Die Art, nach der hier Energie und Ausdruckskraft des klassischen Tangos mit modernem Sound verschmilzt, sucht ihresgleichen: Elemente aus der Cajun-Musik Louisianas mischen sich mit der Rohheit des Balkans, französische Musette trifft auf orientalische Klänge; hinzu kommen bisweilen gar House Bass Drum oder Wah-Wah und Verzerrer beim Akkordeon, wie auf dem aktuellen Album „Akrobat“ zu hören ist. Dieses enthält neben Kompositionen der Band erstmals auch drei Bearbeitungen (Roger Waters „Brain Damage“, Astor Piazzollas „Libertango“ und F. Mendelssohn Bartholdys „Elfentanz“) und ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit von drei außergewöhnlichen Instrumentalisten. Die Musik von Tango Transit ist kraftvoll, filigran, melancholisch und schweißtreibend und live äußerst beeindruckend.

    Joe‘s Bigband

    JoesBigBand_copyr.-Peter-PurgarSeit über 26 Jahren ist Joe’s Bigband beim Publikum aus Fürstenwalde und Umgebung beliebt und anerkannt. Spritzig, swingiger Bigband-Sound und eigene Arrangements von Werken verschiedenster Stilrichtungen sind das Markenzeichen der Band. Mit viel Leidenschaft und Freude an der Swingmusik bietet Joe’s Bigband ein facettenreiches und mitreißendes Repertoire: Von Glenn Miller und Duke Ellington über Frank Sinatra, Marilyn Monroe bis hin zu den Blues Brothers ist alles dabei! Ob Konzert oder Tanzveranstaltung: Dem Leiter der Band, Joachim „Joe“ Seidler, gelingt es immer, die richtige Musik anzustimmen. Doch es ist nicht nur das Zusammenspiel 20 begeisterter Musiker, was das Publikum stets erfreut. Auch überrascht die Band immer wieder mit instrumentalen Soli der Bandmitglieder. Und so dürfen auch die beiden Gesangssolisten Lydia Krüger und Jörn Kriemig nicht fehlen, die mit ihren einzigartigen Auftritten zur Individualität der Band beitragen. Für diese Musik von Joe’s Bigband ist niemand zu jung oder zu alt. Sie bringt die Mitglieder sämtlicher Generationen unter ein Dach.

     


    Filmtheater Union in Fürstenwalde

    10. November · 19 Uhr

    Joscho Stephan & Helmut Eisel Quartett Gypsy Swing meets the Klezmer

    Sprühende Lebenslust, brillant perlende Tonkaskaden, flirrende Gitarrenklänge – längst hat sich Gypsy Swing, der einstige Geheimtipp mit seiner faszinierenden, leicht anrüchigen Note, in die vorderen Reihen der Clubs und Konzertsäle gespielt. Neu, gewagt und schlicht genial ist jedoch der virtuose Mix aus Swing, Jazz und Klezmer, mit dem die beiden erstklassigen Solisten Joscho Stephan (Gitarre) und Helmut Eisel (Klarinette) ihr Publikum in Atem halten und regelmäßig ausverkaufte Konzerte garantieren. Günter Stephan an der Rhythmusgitarre und Max Schaaf am Kontrabass bieten den solistischen Höhenflügen die Basis und den Gegenpol für spannungsgeladene Reibungen. Die Kombination aus Gypsy Swing und Klezmer, aus Stephan und Eisel, garantiert Genuss pur und lässt staunen über die kommunikative Energie und den spielerischen Witz einer Musik, die den Zuhörer unwiderstehlich in den Sog dieser einzigartigen Stilmelange hineinzieht. Unbändige Spielfreude, tiefgründige Melancholie und überschäumende Lebenslust, gespickt mit einer Vielzahl virtuoser Improvisationen – hier treffen sich zwei, die einander und ihrem Publikum ungemein viel zu sagen haben. Gypsy Swing meets the Klezmer? Keine Frage! Sondern einfach nur verboten gut! https://helmut-eisel.de


    Kulturfabrik Fürstenwalde

    11. November · 19 Uhr

    Karolina Strassmayer & Drori Mondlak – KLARO!

    KLARO! verbindet die Lyrik der europäischen Klassik und Folklore mit der rhythmischen Kraft des amerikanischen Jazz und der harmonischen Raffinesse der zeitgenössischen Musik. Der musikalische Bogen spannt sich von kraftvoll, spritzigen Grooves zu poetischen Balladen und explosivem Swing. Egal, in welchem Genre sich die Musiker von KLARO! bewegen, ihre Musik ist stets voller Passion, Neugier und Lebenslust. Von den Lesern des amerikanischen Jazzmagazins Downbeat wurde die Ausnahmemusikerin Karolina Strassmayer mehrmals unter die weltweit fünf besten Altsaxophonisten gewählt. Sie erspielte sich eine ausgezeichnete Reputation in der New Yorker Jazzszene und ist seit 2004 die erste Frau in der mit mehreren Grammys ausgezeichneten WDR Big Band Köln. Drori Mondlak ist einer der herausragenden Jazz-Schlagzeuger und Bandleader. Seine eklektische Arbeit in mehr als zwanzig Jahren in New York haben Mondlak mit Jazzgrößen wie Frank Foster, Joe Williams, Chris Potter und Ernestine Anderson zusammengeführt. Mondlak ist auch in der europäischen Jazzszene angekommen und spielte mit Lee Konitz, Sonny Fortune, Barbara Dennerlein, David Friedman, Lynne Arriale und Nicolas Simion.
    http://klaromusic.com

    David Friedman

    David Friedman ist einer der einflussreichsten Vibraphonisten, Komponisten und Jazzpädagogen. Er spielte mit Leonard Bernstein, Bobby McFerrin, Wayne Shorter, Joe Henderson, Horace Silver, Ron Carter u. v. a. In 2007 wurde er mit einem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet. David Friedman ist ein Meister des Vibraphons und ein Musiker mit Herz und Seele. Der amerikanische Bassist und Bandleader Josh Ginsburg spielte mit Kurt Rosenwinkel, Greg Osby, Mulgrew Miller u.v.a. Seine aktuelle CD wurde von New York City Jazz zum Album des Jahres gekürt und sein Spiel beschreibt die Jazzpresse als „vigorously fresh“ und „a rock of counterpoint, funk and swing.“ http://joshginsburg.com


    Fürstenwalde Hof Fürstenwalde

    12. November · 17 Uhr

    Nils Landgren Funk Unit

    Auf ureigenem amerikanischen Gebiet, dem jazzigen Soul und Funk nämlich, bewiesen Landgren und seine eingeschworene Truppe, dass europäische Musiker nicht nur mithalten, sondern sogar eigene Akzente setzen können – heute eine Selbstverständlichkeit, damals eine Sensation. Zahllose Funk-Formationen tummeln sich inzwischen zwischen Island und Griechenland, zwischen Frankreich und Polen, doch NLFU, die Nils Landgren Funk Unit, ist immer noch die Speerspitze. Auf „Unbreakable“ kann man wieder hören, warum. Machen Landgren und die Funk Unit doch stets, was einen Song unmittelbar unter die Haut gehen lässt: Unwiderstehlich wummert der Slow Groove bei Allen Toussaints „Just A Kiss Away“ dahin. Ganz relaxed und gerade deshalb mit maximaler Spannung geht es auch bei „Friday Night“ und Herbie Hancocks „Stars In Your Eyes“ zur Sache. Die Soul-Schraube wird aber bei „Old School“ und „NLFU Funk“ problemlos angezogen, um mit „Bow Down“ hymnisch und mit einem Schuss Hip-Hop auszuklingen. Grandios wie eh und je ist das Netz, das zwischen den Instrumenten und Stimmen geknüpft wird: Das hohe helle Timbre Landgrens harmoniert spannungsvoll mit dem dunklerem, auch mal mit Vocoder verfremdeten von Magnum Coltrane Price (am eindrucksvollsten wohl bei „Get Down On The Funk“), dazu kommen immer wieder „close-harmony“-Chorsätze der ganzen Band im Stile von Earth, Wind & Fire.

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