Lichtdurchfluteter Park

    Im letzten Jahr feierte das Parkfest in Fürstenwalde erstmals seine Renaissance. Und nun stand das zweite Fest vor der Tür und nahtlos knüpfte es am Sonntag mit viel Anklang bei den Gästen an. Die vorangegangenen Tage waren eher kühl und verregnet, aber der Sonntag im Stadtpark war der erste angenehme Tag mit Sonne und warmen Temperaturen der ganzen Woche. Demzufolge nutzten die Gäste schon frühzeitig die zahlreichen Angebote im Park. Das Parkfest in Fürstenwalde punktete mit einem abwechslungsreichen bunten Programm. Besonders für die Kinder hielt der Tag eine Menge bereit. Sie bekamen beim Betreten des Parkfestes ein Wettbewerbsheft, mit dem sie einzelne Stationen anlaufen mussten, um kleine Aufgaben zu lösen. Beim Stadtforst beispielsweise lernten sie auch gleich verschiedenen Spuren zu deuten – vom Reh zum Wildschwein – und noch allerlei anderes Wissenswertes. Darüber hinaus stand das allseits beliebte Kinderschminken wieder hoch im Kurs. Die Abenteuerwelt des Mini-Indianerdorfes, der Kletter-Parcours, das Minigolfen sowie das Malen mit Kreide wie in Jugendtagen auf der Beton-Platte und vieles mehr stand bei den Jüngsten hoch im Kurs. Auch die Erlebnistour durch den Heimattiergarten war stark gefragt. Und für das leiblich Wohl trugen die Akteure gemeinsam bei. Gleich neben der Bühne zog der Feuerkünstler Arne Feuerschlund mit Jonglage und frechem Witz die Gäste in seinen Bann. Vereine und Parteien nutzen das Fürstenwalder Parkfest, um sich zu präsentieren und auf ganz ungezwungene Art und Weise auf sich und ihre Ideen aufmerksam zu machen. Am Springbrunnen des Stadtparks lud „Kontakt impro“ zum gemeinsamen Tanzen und Bewegen durch das Berühren der Körper ein – unabhängig davon, ob man sich kennt oder nicht, so die Organisatorin Ines Walden. In den Nachmittagsstunden lud dann noch der con-brio-Chor Fürstenwalde e.V. zum gemeinsamen Singen ein, zugleich stand eine Wette im Raum: „50 Fürstenwalder sollten sich zu einem gemeinsamen Singen auf der Bühne des Stadtparkes Fürstenwalde einfinden, um dort ein indianisches Kraftlied (Fly like an eagle) zu singen.“
    AS/Red.

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