Dank an die vielen Vereine!

    25. Heimatfest, Mensch das klingt ja schon etwas angestaubt, oder? Dass dies nicht so ist, möchte ich mit meinem x-ten Rückblick zum Heimatfest Erkner zeigen. Da ich ja immer von einem etwas anderen Rückblick schreibe, fange ich in diesem Jahr beim letzten der drei tollen Tage an. Der Wettergott blieb uns an ja an allen drei Tagen hold und so konnten die Kinder am Sonntag ein tolles Kinderfest im Rathauspark feiern. Ganz viele Kinder und deren Familien fanden den Weg in den Rathauspark und genossen das vielfältige Angebot. Vielen Dank an die Verantwortlichen der Stadt Erkner, die dieses Fest organisiert haben. Überhaupt geht der Dank an die Stadt Erkner, die jedes Jahr dieses Fest auf die Beine stellt. Dies ist nicht selbstverständlich, wenn man sich in der näheren Umgebung umsieht. Während des Kinderfestes und ja auch schon am Samstag hatte der Kunstmarkt vom Verein Kunstfreunde e.V. seine vielen Stände aufgebaut und somit viele Besucher in den Rathauspark gelockt, Kunst und Kultur gehören ja auch zusammen. Und erstmals in diesem Jahr lud Gerhart Hauptmann seine Gäste in diesen wunderschönen Park ein. Es war schon ein überraschend schönes Bild, wie viele historische Figuren an einer festlich gedeckten Kaffeetafel saßen. Da hat sich der Heimatverein etwas ganz Tolles einfallen lassen. Und apropos Verein – was wäre dieses Heimatfest ohne die vielen Vereine? Schon am Freitag hob die Moderatorin vom RBB in ihrem kurzen Beitrag gerade diese Besonderheit hervor, dass es in dieser doch relativ kleinen Stadt Erkner sehr viele aktive Vereine gibt. Und 365 Tage aktiv ist die Freiwillige Feuerwehr Erkner. Der Verein 425 Kultur Erkner e.V. hatte in diesem Jahr auch die Organisation des Lampionumzuges übernommen und konnte sich dabei voll auf die Mitglieder der Jugendfeuerwehr verlassen. Das war ein tolles Bild, wie die jungen Mitglieder mit ihren Fackeln den Lampionumzug begleiteten. Vielen Dank! Überhaupt war dieser Programmteil des Heimatfestes ein deutliches Zeichen, wie Vereine miteinander was auf die Beine stellen können. Denn auch die EWG (Erkneraner Woltersdorfer Karnevalgemeinschaft) wirkte aktiv mit und gestaltete zum Abschluss des Lampionumzuges ein Schattenspiel zu einer wunderschönen Guten-Nacht-Geschichte, die vom Harlekin (Hans-Peter Hendriks) vorgelesen wurde. Kurz und gut, es war ein kleiner, aber sehr feiner Lampionumzug. Stichwort Zug, besser Festumzug mit Anlandung Fischer Hans am Samstag. Es ist immer wieder ein imposantes Bild, wie viele Vereine sich jedes Jahr an dem Festumzug beteiligen, vornweg der Heimatverein Erkner, ohne den es diesen Festumzug überhaupt nicht geben würde. Während in anderen Städten nur Jubiläen genutzt werden, um einen so großen Festumzug zu gestalten, freue ich mich als Stadtschreiber jedes Jahr wieder darauf, die Geschichte Erkners den vielen Gästen so präsentieren zu können. Und es waren wieder so viele Leute unterwegs, das man sagen könnte: „Solch ein Gewimmel möchte ich sehen“, aber das hat ja schon ein anderer großer Dichter gesagt. Interessant ist es auch, wenn man dann nach dem Festumzug die unzähligen Jubiläumszahlen hört, denn es ist auch schon eine lange Tradition, dass sich der Bürgermeister bei diesen Jubilaren in aller Öffentlichkeit bedankt. Genauso wie der jährliche Malwettbewerb, an den sich ganz viele Schüler unserer Schulen beteiligen. Das anschließende Festprogramm der Vereine fand in diesem Jahr schon zum 18. Mal statt, auch eine Tradition, die nicht angestaubt ist, im Gegenteil, denn für alle Akteure ist es einer der jährlichen Höhepunkte in ihrem Vereinsleben und den gestalten sie mit viel Engagement immer wieder neu. Ein besonderer Dank geht an die Löcknitz-Grundschule, denn die Mensa konnte während des Heimatfestes als Umkleideraum genutzt werden. Und natürlich geht der Dank an die Mitglieder vom Verein 425 Kultur Erkner e.V., die dieses Programm in jedem Jahr organisieren und natürlich an alle Akteure, die durch ihre Zeitdisziplin den straffen zeitlichen Ablauf gewährleisten. Man kann zwar nicht alle Aktivitäten erwähnen, aber besonders hervorheben möchte ich noch die Kirchengemeinden unserer Stadt, die diesem Heimatfest mit ihren Beiträgen einen ganz besonderen Farbtupfer geben und somit auch zu ihrem Heimatfest machen. Und klingt dies alles etwa angestaubt? Wenn in der heutigen Zeit manche historische Bauten oder auch Plätze wirklich in Staub und Asche verschwinden, so sollte man dann wenigstens an bestimmten Traditionen festhalten und diese immer wieder mit frischen Ideen wie beim Heimatfest Erkner bereichern. Wir können in Erkner wirklich ganz stolz sein, dass sich so viele Leute aktiv am Kulturleben der Stadt Erkner beteiligen.

    Gehabt Euch wohl!
    Stadtschreiber Godehard van der Waterstraat

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