Ideen & Informationen

    Aus Anlass des 100. Todestag von Philipp Scharwenka informierten die ehrenamtlichen Mitglieder des Scharwenka Kulturforums sowie Peter Wachalski, Vorsitzender der Scharwenka Stiftung, dass es am 9.Juli im Scharwenka Kulturforum ein Gedenkkonzert mit Werken des Komponisten geben wird. Christian Seibt am Bechstein-Flügel und Jung Won Seibert-Oh an der Violine werden dieses Konzert musikalisch gestalten. Dies war natürlich nicht alles, was an Neuigkeiten zur Sprache kam. Peter Wachalski zeigte sich begeistert über die Neuerwerbungen Original-Kompositionen der Scharwenka-Brüder, wobei man sich besonders bei Xaver Scharwenka glücklich schätzen könne, nun so gut wie alles beisammen zu haben. Auch bei den Werken Philipp Scharwenkas sei man immerhin schon auf einem guten Weg, die Hälfte seines Kulturgutes habe man bisher erwerben können. Die Vorgehensweise bei diesen Neuerwerbungen sei bisweilen schon abenteuerlich, erzählte er. Oft entsteht der erste Kontakt via Mails, die von überall herkämen. So konnte die Stiftung erst kürzlich Noten aus Österreich von einem dortigen Sammler erstehen – und das war kein Geringerer als der Enkel Walter Scharwenka. Die Familie Scharwenka ist weit verzweigt und in der ganzen Welt verteilt. Darüber hinaus sei man noch an drei weiteren Bildern der Komponisten interessiert, aber leider noch nicht viel weitergekommen. Man müsse eben, so Peter Wachalski, viel Geduld mitbringen. Das Scharwenka Kulturforum wird vom Scharwenka Kulturforum e.V., einem gemeinnützigen Verein betrieben. Alle Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und verwiesen noch einmal auf die Einzigartigkeit dieses kulturellen Mittelpunktes in Bad Saarow. Das Haus beherbergt ja nicht nur das Erbe der Namensgeber, sondern man erfüll das Haus während des ganzen Jahres mit Leben. Pro Jahr finden 50 bis 70 Veranstaltungen statt und bisher haben 13.500 Besucher den Weg in Scharwenka Kulturforum gefunden. Die Vereinsmitglieder haben sich natürlich auch Gedanken gemacht, wie dieser große Erfolg weitergehen und in die Zukunft geführt werden könnte. So wurden einige Veranstaltungen hinzugefügt, wie beispielsweise die Veranstaltungsreihe „Hör mal zu“, die sich großer Beliebtheit erfreut. Besonderen Wert legt der Förderverein auf die Feststellung, dass man das Haus finanziell zum Tragen bringen müsse und hierbei auf Zuwendungen ebenso wie auf Spenden angewiesen sei und nicht, wie oft behauptet würde, die Gemeinde die Finanzlast trägt. Darüber hinaus will man sich neue Wege erschließen, um das Scharwenka Kulturforum weiter zu vermarkten, denn auch das sei ein wichtiger Aspekt, den es gilt zu beherzigen.

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