Performance Kollektiv tanzte mit Profis und Laien für die Ressource Wasser

    „Es hat mich sehr tief berührt, was die Tänzerinnen und Tänzer zeigten. Ich konnte förmlich die starken Bilder spüren und auch die eindrucksvolle Musik hat mich mitgenommen.“ „Es war so schön zu sehen, wie sich all diese unterschiedlichen Menschen gemeinsam bewegten und mit welcher Hingabe sie in das Thema eingetaucht sind.“ So klingen einige der Zuschauerstimmen zur Global Water Dance Performance vergangenen Samstag am Spreeufer des Hauptbahnhofs. Durchweg positiv war das Echo im Anschluss an den Auftritt der rund 30 Performerinnen, die sich aus Profis wie Laien, generationsübergreifend und inklusiv, zusammensetzten. 
    Es war ein die Weltkugel umspannender Tanz für das Wasser: Am Samstag trafen sich zum vierten Mal auf der ganzen Erde tausende Menschen an Flüssen, Seen, Quellen und Küsten und tanzten gemeinsam. Auf sechs Kontinenten und in 106 Orten fanden sie sich zur gleichen Ortszeit zusammen. In Berlin zeigten sie mit Musiker live ihre über Monate erarbeitete Performance Global Water Dances gleich gegenüber Kanzleramt und Reichstag, mitten im politischen Zentrum der deutschen Hauptstadt. Die Choreographie des Global Water Dances Berlin Performance Kollektivs erzählte tänzerisch-performativ eine bewegte Geschichte zum Wasser: Bilder zum katastrophalen Umgang, aber auch die Schönheit, das ästhetische Spiel und die Notwendigkeit des Wassers waren Teil der Performance: Ein lebendiges Gesamtkunstwerk sahen hunderte Zuschauer und zeigten sich begeistert von dramatischen Szenen, witzigen Einlagen und der eigens komponierten Musik. Damit machten die engagierten Menschen aufmerksam auf die kostbare Ressource Wasser, die immer knapper wird aufgrund von Verkauf und Verschmutzung. Das Global Water Dance Performance Kollektiv Berlin hatte sich dafür Kooperationspartner ins Boot geholt, die sich ebenfalls im Thema engagieren: den Weltfriedensdienst, den Berliner Wassertisch und Unicef. Hauptkooperationspartner ist EUROLAB e.V., der Europäische Verband für Laban/Bartenieff Bewegungsstudien, hinzu kommt Tanz und Theater im Phynix e.V. Die Haleakala Stiftung hatte ebenfalls einen Teil zur Verwirklichung des Projekts beigetragen. Viele weitere örtliche Unterstützer halfen, das ambitionierte Projekt zu stemmen.
    Weiterhin läuft eine Finanzierungsaktion (Crowdfunding) über den folgenden Link: www.betterplace.org/project/p52921.

    Die Global Water Dances wurden 2011 als künstlerische Initiative am Mississippi gegründet und ziehen seither alle zwei Jahre mit einer teils vorgegebenen, teils freien Choreographie um die Welt. Weitere Infos: www.globalwaterdances.org.
    Infos zum Berliner Projekt unter: www.globalwaterdances.de.

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