Schaut euch den an

    Kesh – was für ein Überflieger, ein mutiger Sänger, der nichts unversucht lässt, um seine musikalische Idee des Deutsch-Rap zum Erfolg zu bringen. Es ist schön, sich mit Kesh alias Max Meissner zu unterhalten, er ist so erfrischend in seiner Denkweise. Immer voran, immer neue Ideen, auch wenn es mal weh tut! So geschehen, als er sich von seinen Bandkollegen trennte. Leicht ist das nicht gefallen, immerhin ist man gemeinsam viele Wege, gegangen, dabei viel gelernt und Erfahrungen gesammelt. Aber wie es öfter mal im Leben so ist: Es gibt immer einen, der mehr möchte, und andere, denen das Erreichte genügt. Kesh genügt das bereits Erreicht eben nicht aus, er muss los, er ist noch nicht, da wo seine Träume sind. Der erste Traum ist schon mal in Erfüllung gegangen, als er seine Freundin kennengelernt hat. Sie ist ein wichtiger Mittelpunkt in seinem Leben, sie war es auch, die ihn mit zum Eishockey nahm und ihm damit eine weitere neue Welt eröffnete. „An Eishockey hatte ich noch nie einen einzigen Gedanken verschwendet, jetzt gehöre ich mit dazu“, sagt Kesh. „Das Wir-Gefühl‘ ist überragend, wenn du da mit allen anderen für deine Mannschaft, die Eisbären Berlin, stehst und dich freust, wenn der Sieg in greifbare Nähe rückt. Die Mannschaft, die unter Hochdruck um den Sieg kämpft, als wenn es kein Morgen gäbe, war seine Inspiration, den Entschluss zu fassen: „Ich will einen Song für die Eisbären schreiben.“ Aber besonders tiefgreifend waren die emotionalen Eindrücke der letzten Saison der Eisbären, die sich nicht gerade von ihrer besten Seite gezeigt hatten. Alle waren ungehalten über das Auftreten der Mannschaft, sie wurde in den Medien und Foren ganz schön Maß genommen. Und dann passierte, für viele unerwartet, der Aufstieg des Phönix aus der Asche. Alles war vergessen, plötzlich spielten sie wieder – und in was für einer Geschwindigkeit. Bis in die Playoffs katapultierten sie sich. Jetzt war Kesh so inspiriert, dass es auch für ihn kein Halten mehr gab. Kurzerhand sprach er beim Abschluss der Saison mit dem Pressesprecher der Eisbären und erzählte ihm von seiner Idee. Dieser sagte: „Na, dann zeig mal, was du kannst!“ Kesh etwas sprachlos nach der Aussage, legte sich sofort ins Zeug. Der Gitarrist von Kesh, der „Beatmaster“, verstand im ersten Moment der Euphorie nur Bahnhof, begriff aber dann schnell, worum es ging, schloss sich 3 drei Tage ein – und kreierte den Sound, den sie dann schon mal an den Pressechef lieferten, um zu schauen, ob sie alle auf der richtigen Wellenlänge schwimmen. Begeisterung auf ganzer Linien, war die Reaktion, und nun ging es an den Text. Viele Emotionen, so erzählt Kesh, sollten mit rein, das Erlebte sollte mit verarbeitet werden. Also setzte er sich hin und schrieb den Text. Beides zusammen ist eine Gehörexplosion! Mit dazu gestoßen ist Sabrina Linke, die mit ihrer Stimme diesen Song vervollkommnet. Der Song hat zwei Strophen und wird stimmgewaltig sein. Mit der kleinen Besetzung, das heißt 8 Musiker, wird Kesh am kommenden Freitag in der Mercedes Benz Arena in Berlin die Premiere des Songs vor dem Spiel der Eisbären präsentieren. Darüber hinaus wurde schon versichert, dass der Song über die gesamte Saison mit gespielt werden wird.

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