Kabarett „Die Lehrkörper“

    Mittlerweile gehört es ja schon zum guten Ton, wenn man sich Freitagsabends nicht auf der Couch wiederfindet, sondern sich Zeit nimmt für die Kultur. Die Kulturfabrik in Fürstenwalde steht da gern für alle bereit und bietet für jeden Geschmack das eine oder andere besondere Highlight.

    Diesmal stand das Kabarett „Die Lehrkörper“ auf dem Programm – das ist nicht jedermanns Sache, aber es war dennoch sehr gut besucht. Und so stand die Frage im Raum: Wie ticken eigentlich so die Lehrer? Ganz klar, sie sagen erst einmal, wo es langgeht! Genauso erlebten es die Gäste auch in den ersten Momenten des Abends – mit dem lehrertypischen Vokabular: Wir übernehmen hier die Aufsicht und es wird nur eine Hofpause geben! Damit war dann auch alles für den Moment gesagt, was den Ablauf des Programms betraf. Die Lehrer, so war zu hören, überfordern gern – und das mit Leidenschaft. Auch wenn der Wissensvorsprung zwar relativ sei, würden sich Lehrer sehr wohl fühlen, wenn ihnen in gewisser Weise dank ihres Wissens gehuldigt wird. Das würde runtergehen wie Öl und bei allen Lehrern Bestätigung hervorrufen. Auch sind Lehrer bei Konfrontationen und in bestimmten Situationen immer an erster Stelle zu finden, das zeichne sie aus. Das Vorbereiten der Unterrichtsstunden sei manchmal schon Herausforderung, nämlich immer dann, wenn der Lehrer mal nicht so Lust hat sich vorzubereiten. Das scheint ja wie im richtigen Leben zu sein, könnte man meinen. Mit trockenem, bissigem Humor und spitzem Gesang konnten die Protagonisten auf der Bühne wahrlich punkten und dem Publikum die Augen für diese besondere Spezies „Lehrer“ öffnen.

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