Der Kartenvorverkauf hat begonnen

    Die Deutsch-Polnischen Musikfesttage an der Oder stellen jährlich ein besonderes Ereignis in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit dar. Vom 2. bis 25. März finden in vielen größeren und kleineren Orten beidseits der Oder eine Vielfalt von sehr unterschiedlichen Konzerten statt. Eröffnet werden die Musikfesttage am 2. März in der Philharmonie Zielona Góra mit Werken von Wagner, Chopin und Rachmaninow. Das Frankfurter Auftaktkonzert am 3. März widmet sich zwei großen Jubiläen: dem 80. Geburtstag des Frankfurter Komponisten Gottfried Glöckner sowie dem 200. von Charles Gounod. Zur Aufführung kommen in der Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“ Chöre aus geistlichen Werken Glöckners sowie die „Messe solennelle en l’honneur de Sainte-Cécile“ (Cäcilienmesse) von Gounod. Interpreten sind neben namhaften Solisten der große Chor der Singakademie Frankfurt (Oder), begleitet vom Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt unter der musikalischen Leitung von Rudolf Tiersch. Das Sinfoniekonzert am 11. März, ebenfalls in der Konzerthalle präsentiert mit Werken von Mozart und dessen Zeitgenossen Anton Heberle u.a. einen der besten Blockflötisten, den Schweizer Maurice Steger. Der englische „Independent“ bezeichnete ihn als „weltbesten Blockflötisten“. Andere sagen über ihn, er sei ein „Hexenmeister“, „Paganini der Blockflöte“ oder schlicht und einfach „meisterhaft“. Dieses Programm, dirigiert von GMD Howard Griffiths, präsentiert das BSOF auf der kurz darauf folgenden Schweiz-Tournee.

    Apropos meisterhafte Begegnungen: Bei den diesjährigen Musikfesttagen können Sie nicht nur großartige Musiker treffen, sondern auch die Bekanntschaft mit dem „Barbier von Sevilla“ machen, gespielt vom ehemaligen Berliner Tatortkommissar Boris Aljinovic und begleitet vom weltberühmten Saxofonquartett „clair-obscur“. In Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen präsentiert das Kleist Forum Frankfurt (Oder) am 13. März mit der Premiere von „Will der Herr Graf“ einen rasanten Führer durch Gioacchino Rossinis berühmteste Oper „Der Barbier von Sevilla“, oder einfach einen witzigen, turbulenten, schnellen Theaterabend. Auch auf Nachwuchskünstlern liegt wie immer ein Fokus der Musikfesttage. Je vier internationale junge Dirigentinnen und Dirigenten werden am 7. März von GMD Howard Griffiths in der Frankfurter Konzerthalle und am 16. März von Chefdirigent Czesław Grabowski in der Philharmonie Zielona Góra präsentiert. Außerdem bereichert das Deutsch-Polnische Jugendorchester mit zwei Konzerten unter dem Titel „Klassiker ohne Grenzen“ in der Philharmonie Gorzów (23.3.) und im Kloster Neuzelle (24.3.) das Festivalprogramm.

    Die Ballettschule des Kleist Forums präsentiert am 4. März mit vollem Engagement und großen Emotionen bekannte und neue Tänze.

    Die „Brückenfunktion“ der deutsch-polnischen Musikfesttage hat mich von Beginn meines Engagements in Frankfurt (Oder) an begeistert, und ich bin vom verbindenden Element „Musik“ nach wie vor fest überzeugt. Ich halte diese Festtage für unverzichtbar an dieser Stelle – sie sind inzwischen zum Markenzeichen der Region geworden, sagt Peter Sauerbaum, Intendant des BSOF und einer der künstlerischen Leiter der Musikfesttage. So viel und noch viel mehr Emotionen stecken dieses Jahr in den Musikfesttagen. Um nichts zu verpassen, sichern Sie sich am besten gleich Ihre Eintrittskarten. Das vollständige Programm finden Sie auch unter musikfesttage.de oder dnimuzyki.pl.

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