Barrierefreiheit muss zur Selbstverständlichkeit werden

    Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung betonen Sozialministerin Diana Golze und Jürgen Dusel, Beauftragter der Landesregierung für die Belange der Menschen mit Behinderungen, dass Barrierefreiheit in allen Lebensbereichen zur Selbstverständlichkeit werden muss, damit alle Menschen – ob mit oder ohne Behinderungen – selbstbestimmt und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Der Europäische Protesttag findet seit 1992 jährlich am 5. Mai statt. In diesem Jahr lautet das Motto „Wir gestalten unsere Stadt“. Sozialministerin Diana Golze Im Alltag gibt es noch immer zu viele vermeidbare Barrieren, die Menschen mit Behinderungen in ihrem Leben einschränken. Sei es beim Einkaufen, beim Öffentlichen Nahverkehr oder beim Arztbesuch. Mit dem Behindertenpolitischen Maßnahmenpaket 2.0, das die rot-rote Landesregierung Ende 2016 beschlossen hat, setzen wir uns weiter konsequent für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ein. Dazu gehören unter anderem barrierefreie Innenstädte und Wohnungen, die Verbesserung der Barrierefreiheit im Personennahverkehr, barrierefreie Zugänge zu medizinischen Angeboten oder die Schaffung von Barrierefreiheit in Kur- und Erholungsorten. Von Barrierefreiheit profitieren alle Menschen, nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch Seniorinnen und Senioren sowie junge Familien mit kleinen Kindern.

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