Gewerkschaft der Polizei GdP warnt

    (Un-)Sicherheit an Ostgrenze durch Personalfehl in Berlin

    Erst am 12. September hat die GdP am Berliner Hauptbahnhof in einer einstündigen Aktion auf den Personalfehl in der Bundespolizeidirektion Berlin aufmerksam gemacht. Täglich fehlen mehr als 1.000 Kollegen in Berlin und Brandenburg. Die vorübergehende Schließung von Bundespolizei-Revieren aufgrund von Personalmangel ist daher zum Dauerzustand geworden.

    Folgen:
    Die grenzpolizeilichen Aufgaben an der Binnengrenze zu Polen werden vernachlässigt, um dezimierte Flughafen- und Bahnhofsdienststellen in Berlin zu unterstützen.

    Klartext:
    Aufgaben der Bundespolizei in Berlin können seit Jahren nur durch personelle Unterstützung der drei Grenzinspektionen erledigt werden. Andere Bereiche der Bundespolizei, wie an der Südgrenze und an anderen Flughäfen werden auch seit Jahren durch unsere KollegInnen unterstützt. Wie wichtig die Präsenz und Aufgabenerfüllung aber an ihrer Heimatdienststelle, der Bundespolizeiinspektion Frankfurt(Oder) ist, zeigt der Großaufgriff von 51 Personen in der Nacht zum 16. September. Die Schleusung konnte zwar verhindert werden, aber die Kontrolldichte ist derart gering, dass hier eine große Unsicherheit existiert.

    Einsatz der Bundespolizisten an ihrem Dienstort, damit die (Un-)Sicherheit“ an der Ostgrenze nicht noch größer wird!
    Sofortige Unterstützung der Berliner Dienststellen durch andere Bundespolizeikräfte!

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