Die LINKE in Fürstenwalde hat turnusmäßig ihren neuen Stadtvorstand gewählt. Dabei hat der bisherige Vorsitzende des Stadtvorstandes, Frithjof Bastian, nicht wieder für diese Funktion kandidiert. „Unsere Satzung regelt, dass ähnlich wie beim amerikanischen Präsidenten, die Amtszeit nach acht Jahren endet. Somit kann ich nicht mehr als Vorsitzender kandidieren. Ich habe während der Amtszeit gelernt, was es heißt, als Vorsitzender diese gesellschaftliche und für die Stadt wichtige Partei zu führen.“ Er kam ins Amt, nachdem der damalige Vorsitzende Stefan Sarrach überraschend die Partei verließ und für keine kommunalpolitischen Ämter mehr zur Verfügung stand. „Wir haben erfolgreiche Wahlkämpfe geführt, wir haben die Partei stabilisiert und freuen uns über 80 Mitglieder, die den Stadtverband Fürstenwalde bilden. Wir sind eine akzeptierte und geschätzte Partei, die ihre Aufgabe in der Stadt hat und immer wieder findet.“  So fand es große Anerkennung, dass die LINKE ihr Bürgerbüro „Rote Bank“ für die Sonntagsschule des neugegründeten arabischen Vereins der Stadt öffnet. Frithjof Bastian geht der LINKEN nicht verloren. Er ist weiter Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Thomas Nord, ist Schatzmeister des Kreisverbandes und Wahlkampfleiter der LINKEN in Oder-Spree. Als neuer Vorsitzender wurde Stephan Wende, der als Fraktionsvorsitzender die LINKE in der Stadtverordnetenversammlung schon führt, gewählt. Mit ihm bilden die Kreistagsabgeordnete Jutta Bargenda, Helga Juraschek, Peter Engert und Sigfried Zahn, der die „AG Senioren“ der LINKEN leitet, den neuen Vorstand für die nächsten zwei Jahre. In diese Amtsperiode fällt die Wahl zum Deutschen Bundestag, „die der Start für erfolgreiche Wahlkämpfe für die LINKEN bis zur Bürgermeister- und Kommunalwahl sein muss“, so Frithjof Bastian. Die LINKE wieder zur stärksten politischen Kraft in Fürstenwalde zu machen, ist das wichtigste Ziel des neuen Vorstandes. Ebenso wichtig ist es neue Veranstaltungsformate und Kommunikationswege auszuprobieren, damit neue Mitglieder den Weg zu den demokratischen Sozialisten finden. „Die LINKE muss jünger und weiblicher werden. Die LINKE ist verlässliche Ansprechpartnerin für die Bürger dieser Stadt, die die Stadt nachhaltig und gerecht gestalten wollen“ so Wende. Er versprach auch, dass sich der neugewählte Vorstand um die Mitglieder kümmert, die nicht mehr von sich aus zu Parteiveranstaltungen kommen können. „Die LINKE in Fürstenwalde muss sich regelmäßig neu erfinden und es gleichzeitig schaffen, alle Mitglieder zu erreichen. Solidarität ist eine Aufgabe nach innen und nach außen!“ Mit Freude nahmen die Mitglieder der LINKEN die Information von Peter Mattigk zur Kenntnis, dass sich wieder eine Jugendgruppe der LINKEN in Fürstenwalde gegründet hat. Diese vertritt er künftig als beratendes Mitglied im neugewählten Vorstand.

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