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    Kennen Sie noch den „Wichmann aus der dritten Reihe“? Ein CDU-Politiker im Brandenburger Landtag. Andreas Dresens gleichnamiger Film machte den Herrn ein wenig berühmt. Nun ist er wieder Teil der Brandenburger Zeitungsspalten. Das Thema ist ziemlich heikel, er legt wieder mal den Finger auf eine schmerzende Stelle, deren Existenz man so gern verdrängen würde. Es geht um Badestege. Eben diese machen einen Einstieg ins kühle Nass leicht und damit die Stelle ihrer Existenz zur Badestelle. Der Haken daran ist, dass der Versicherer der märkischen Städte und Gemeinden nun dafür eine Aufsicht fordert. Entweder ein Bademeister muss her oder der Steg muss weg! Es genüge auch der Hinweis nicht, dass das Baden oder Benutzen auf eigene Gefahr geschehe. Nein, passiert etwas, müssten die Gemeinden dafür haften. Dem Versicherer passt das nicht. Ich weiß nicht, wie das die letzten 25 Jahre funktioniert hat. Ich weiß aber, dass Flüsse und Seen zum sonst nicht eben üppigen Reichtum unseres Landes gehören. Dass die vielen (noch) vorhandenen Badestege nicht alle mit einer Aufsicht versehen werden können, leuchtet selbst einem Volltrottel ein. Die Posse, die sich aber nun anbahnt, sucht schon ihresgleichen. Und da also macht ausgerechnet im tiefroten Brandenburg ein schwarzer Wichmann mobil gegen einen Amtsschimmel, der ganz gewiss kein Seepferdchen ist! Rasch wiegelt man ab, besser, bügelt ab. Den Wichmann. Wenn vielleicht mal ein Steg weg muss…, so die Kommentare aus der Roten Ecke. Mir fiel beim Lesen ganz spontan Berkenbrück ein. Ihnen auch? Zählen Sie doch mal auf, welche öffentlichen Badestege Ihnen bekannt sind, welche davon bademeisterlich bewacht werden und auf welche Sie gern verzichten möchten. Oder haben wir es hier mit einem raffinierten taktischen Manöver zu tun, das unseren Blick von der Kreisreform und dem Protest dagegen ablenken soll?  Die inzwischen massive Kritik an der geplanten Reform muss den Befürwortern wehtun. Dazu fällt mir die ausgefallene Hochzeit zwischen Brandenburg und Berlin ein. Wie sag ich immer zu meinem Ollen, wenn seine Lieblingsfußballmannschaft verloren hat: „Kopf hoch, das ist auch nur eine Art der Demokratie: Die haben eben mit den Füßen abgestimmt.“

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