Klare Mehrheit für Jens-Marcel Ullrich

    In der Mitgliederversammlung der Frankfurter SPD am 29. Juni hat, nach einer intensiven und offenen Diskussion mit den Mitgliedern der SPD in den Ortsvereinen, eine klare Mehrheit den Vorschlag des Unterbezirksvorstandes der SPD Frankfurt (Oder), Jens-Marcel Ullrich als Oberbürgermeisterkandidat für die im nächsten Jahr anstehende Oberbürgermeisterwahl in Rennen zu schicken, bestätigt. Anders als zur letzten OB-Wahl, gab es keine Gegenkandidatur und war die Atmosphäre von Neugier, Konstruktivität und Geschlossenheit geprägt. Der nunmehr bestätigte Kandidat nutzte die Gelegenheit, erste – aus seiner Sicht – zu setzende Prioritäten den anwesenden SPD-Mitgliedern zu eröffnen, in dem er sich unter anderem wie folgt äußerte: „Ich möchte mehr Geld für gute Lernbedingungen in den Schulen in den Haushalt einstellen und somit für eine schnellere Beseitigung des Reparaturrückstaus sorgen. Ich möchte mehr Geld für den Sport zur Verfügung stellen. 25 Millionen Reparatur- und Investitionsrückstau sind ein Unding und prioritär abzubauen.“
    Jens-Marcel Ullrich kündigte an, nach der Nominierung in einen Diskussionsprozess mit den SPD-Mitgliedern einzutreten, um weitere Schwerpunkte zu definieren. Grundlage dabei wird das aktuelle Wahlprogramm der SPD Frankfurt (Oder) sein. Jens-Marcel Ullrich wurde am 8.09.1967 in Leipzig geboren und ist 49 Jahre alt. Er ist verheiratet und hat 3 Kinder. Er übt derzeit den Beruf als Beigeordneter der Stadt Frankfurt (Oder) für Soziales, Gesundheit, Schulen, Sport und Jugend aus. In seiner Zuständigkeit sind zudem die Intergrationsbeauftragte, IT-Sicherheitsbeauftragte, die Gleichstellungs- und Behindertenbeauftragte sowie das Stadtarchiv verortet. Kommissarisch trägt er Verantwortung für den Bereich Personal-, Organisations- und Technikdienstleistungen sowie für den Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen.

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