2 Tage Spannung pur

    Am Freitag lieferten sich 13 Schulmannschaften spannende und ehrgeizige Rennen in drei Klassenstufen. In fast allen Klassenstufen siegten die Fürstenwalder vor den Potsdamer Schülern. Mit 7 Mannschaften war die Klassenstufe 7/8 am stärksten vertreten. Hier erpaddelten sich als einzige Fürstenwalder Vertreter die Little Rahnsinnigen einen sehr guten 2. Platz, der sehr beachtenswert ist, da sich die jungen Sportfreunde erst in diesem Jahr gefunden haben. Beim Nachtrennen gingen dann 17 Teams in drei Blöcken an den Start. Hier traten die Pneumant Little Dragon, verstärkt mit einigen ehemaligen Schülern, noch einmal über die 2.300m-Distanz mit zwei Wenden an. Beim Nachtrennen wird die Grundlage zur Gesamtwertung für das beste Fürstenwalder Team gelegt. Hier demonstrierten die Pneumant Spreecoyoten ihr Können und kamen als einziges Team in einer Zeit unter 10 min ins Ziel. Es folgten die jungen Sportfreunde vom SC Neubrandenburg (alle unter 18 Jahre) die erst vor kurzem Clubweltmeister in Australien geworden sind. Diesen Platz hätten sie durch einen Fahrfehler ihres Steuermannes fast eingebüßt, aber die betroffenen Race Tire Pits verzichteten auf einen entsprechenden Protest. Beachtlich die Zoo Center Dragon, die als Kurzstreckenspezialisten über diese längere Distanz einen dritten Platz einfuhren und die Pneumantdragon vom Podestplatz verwiesen. Schön war die für diese späte Stunde doch hohe Zuschauerzahl, die ihre Teams lautstark anfeuerten. Am Samstag gingen dann 29 Mannschaften in drei Leistungsklassen an den Start. Darunter die Bösen Tanten aus Berlin als reines Frauenteam und die Spreecoyoten Small – letzteres Team außer Konkurrenz in Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft in Schwerin. Small bedeutet in diesem Fall ein kleineres Drachenboot mit 10 Paddlern. Bei besten Bedingungen standen nach 8 Stunden die Sieger fest. Dabei gab es schon in den Halbfinals einige Entscheidungen im 100stel und sogar 1.000stel Sekundenbereich, die dann auch spannende Finalrennen versprachen. Die Pneumant Spreecoyoten konnten sich dann ganz knapp im A-Finale in der Premiumklasse durchsetzen und sich damit auch wieder den Wanderpokal für das beste Fürstenwalder Team, der nun in ihrem Besitz verbleibt. Mit Freudentränen nahm die Teamleiterin der Pierknüppel aus Rostock den Pokal für den zweiten Platz in Empfang und nicht minder glücklich waren die Pneumantdragon über Platz drei. Auch die Sportklasse war hochkarätig besetzt und auch hier war bei den engen Zieleinläufen erst bei der Siegerehrung klar, wer welche Plätze errungen hat. Hier schafften die Race Tire Pits, die sich in diesem Jahr wieder neu finden mussten, als bestes Fürstenwalder Team Platz 6. Schön war es, das auch wieder Teams in der Funklasse angetreten sind. 11 Mannschaften ermittelten ihre Sieger. Hier ging es nicht minder spannend zu, aber letztendlich wesentlich gelassener und lustiger. Hier errang FGL Spreewower aus Fürstenwalde Platz eins vor den Köriser Germanen und den Bösen Tanten aus Berlin. Da sich doch einige Fürstenwalder Teams aufgelöst haben und Paddler in die leistungsorientierten Teams abgewandert sind, will der Veranstalter mit den verbliebenen Teams gemeinsam Wege suchen, um den Ursprung der Fürstenwalder Drachenbootszene zu erhalten und zu stärken. Wer also Interesse auch am spaßorientierten Drachenbootfahren hat, kann sich gern an die BSG Pneumant wenden und sich über mögliche „Mitfahrgelegenheiten“ informieren. Das Fehlen dieser Freizeitmannschaften machte sich, neben dem Fußball, auch bei der Party nach der Siegerehrung bemerkbar, die nicht ganz so gut besucht war wie in den Vorjahren. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch und so wurden schon erste Ideen für die dann 15. Fürstenwalder Drachenbootregatta gefunden.

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