Nachdem die Fürstenwalder Handballer ihr Heimspiel gegen den Tabellennachbarn aus Wildau deutlich, aber nicht überzeugend gewannen, kassierten sie am Samstag eine deutliche 37:24-Niederlage gegen den Tabellendritten aus Teltow/Ruhlsdorf. Gegen Wildau lag man zur Halbzeit gleich auf und kassierte dann schnell 3 Gegentore, ohne selbst zu treffen. Aber dann ging ein Ruck durch die Mannschaft, man gestattete den Gästen noch 2 Tore und warf selbst 13. Das reichte zum sicheren 24:16-Heimerfolg. Im Auswärtsspiel hielt Pneumant in den ersten zehn Minuten gut mit, sie führten sogar mit 6:4, wobei zwei Gegentore wieder einmal technische Fehler vorausgingen. Dann jedoch verlor die Mannschaft wieder völlig den Faden. Individuelle Fehler im Spielaufbau von gestandenen Handballern, damit kannst du keinen Blumentopf gewinnen. Zudem blieb das Positionsspiel weitestgehend aus, keine Impulse aus der Mitte, keine Laufbereitschaft auf den Halbpositionen. Die Abwehr mutierte zum Schweizer Käse und immer wieder fanden die Gastgeber Lücken in der rechten Abwehrseite bei Pneumant. Das lag aber nicht unbedingt am Deckungsspieler, die gesamte Abwehr hatte anscheinend keine richtige Lust, ihre Aktivitäten auch mal zu verlagern und den Gegner anzunehmen. Zum Pausentee lag man 18:10 hinten und es sollte noch derber kommen. In der zweiten Halbzeit ließ der Gastgeber nicht nach. Die Fürstenwalder Abwehr stand auf rechts zwar besser, aber die Ballverluste im Angriff konnten die Gäste nicht abstellen, so dass daraus immer wieder einfache Konter-Tore fielen. Fürstenwalde war einem Debakel nahe und wohl nur durch die Gunst der Gastgeber vor diesem bewahrt. Am 25. Februar geht es um 17 Uhr gegen die SG Westhavelland wieder zu Hause um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Gespielt wird wieder in der „Pneumanthölle“. Das letzte Heimspiel gegen Wildau sahen über 100 Handballbegeisterte. Für das leibliche Wohl wird wie immer gesorgt. 

    Copy Protected by Chetan's WP-Copyprotect.
    X