Die Pneumant-Handballer begannen ihr Auswärtsspiel in Brandenburg gegen den SV 63 sehr unkonzentriert und konnten sich wieder einmal beim Torwart bedanken, dass sie nicht schon nach 10 Minuten hoffnungslos hinten lagen und es noch 3:3 stand. Haarsträubende individuelle Fehler ließen den Gastgeber einen Konter nach dem anderen fahren. Der machte es dann aber besser und enteilte auf 10:4. Fürstenwalde drohte, auseinander zu fallen, die Köpfe hingen runter, keine mannschaftliche Führung, kein Willen, hier nicht komplett unterzugehen. Doch nach 20 Minuten ging ein Ruck durch die Mannschaft, die wieder ohne vier Verletzte und zwei arbeitsseitig verhinderte Spieler antreten musste. Es wurde Bewegung ins Spiel gebracht und schon gab es Lücken in des Gegners Abwehr. Halbzeitstand 15:10. Hälfte zwei war lange Zeit ausgeglichen, bis wieder der Schlendrian einzog und der Gastgeber mit 10 Toren enteilte. Am Ende waren es noch 9 Tore Differenz, Endstand 35:26. 26 Tore zu werfen, ist völlig in Ordnung, aber 35 zu schlucken geht gar nicht. Allein 12 Kontertore nach Ballverlusten im Angriff, nicht mitgerechnet sind die, die der Gastgeber verworfen oder Paul gehalten hat. Wenn man daran nicht arbeitet, wird man wertvoller Punktelieferant bleiben, da können sich ein Rippi oder ein Paul noch so sehr den Hintern aufreißen. Strüwe/ Nienas (1 Tor), Rippin (13), Steffen Hunger (1), Kluß, Schotte, Wosseng (4), Hoffmann (7), Schleusener.

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