Sieg zum Saisonabschluss

    Am letzten Spieltag der Regionalliga Nordost in der Saison 2016/17 mussten die Fürstenwalder Unioner beim 4. der Tabelle, dem FC Viktoria 1889 Berlin-Lichterfelde, antreten. Das Hinspiel am 11. Dezember 2016 hatten die Berliner in der Fürstenwalder Bonava-Arena mit 2:0 gewonnen. Gleichfalls einen Sieg im Heimspiel, vor dem Berliner Landespokalfinale (am Donnerstag gegen den BFC Dynamo) wollten sie auch diesmal erreichen und sich somit als bestplatzierter Berliner Verein in der Regionalliga zu etablieren. Vor 334 Zuschauern im Stadion Lichterfelde pfiff Schiedsrichter Jens Klemm (Gröditz) die Partie an und es entwickelte sich ein verhaltener Beginn von beiden Mannschaften. Nach der Abtastphase (etwa ab der 10. Minute) entwickelte sich dann doch ein sehr ansehnliches, gutklassiges Regionalligaspiel. Den ersten Torschuss setzte dann Benyamina für Viktoria, aber sein Schuss ging klar neben das Tor. Im Gegenzug dann die Unioner und der Ball zappelte das erste Mal im Netz. Per Freistoß eine hohe Eingabe in den Strafraum durch Martin Zurawski, Niels Stettin rutscht beim Schussversuch ab, aber Christian Mlynarczyk steht goldrichtig und drückt den Ball über die Torlinie zum 1:0 für den FSV Union in der 12. Minute. Die Berliner nun angestachelt durch diesen Rückstand, versuchten nun offensiver zu agieren. Die Unioner Defensive stand aber sicher. Den Berliner Angriff frühzeitig abgefangen, stürmten die Unioner im schnellen Umkehrspiel über drei Stationen (Siakam, Stettin und Rico Gladrow) standen sie vor dem Tor und Darryl Geurts vollendete den klasse Spielzug mit dem Torschuss zum 2:0 für den FSV Union nach 18 Minuten Spielzeit. Im weiteren Verlauf der 1. Halbzeit hatten die Berliner zwar mehr Ballbesitz, aber die Fürstenwalder spielten effizienter, hinten sicher und vorn immer wieder gefährliche Nadelstiche. In der 30. Minute wurde dann Will Siakam, über die rechte Seite in den Strafraum eingedrungen, klar gefoult, der fällige Strafstoß blieb zur Verwunderung aller aber aus, denn der Schiedsrichter pfiff nicht. Kurz vor der Halbzeitpause landete dann doch noch der Ball für Viktoria im Tor, aber der Abseitspfiff verwerte die Anerkennung. In der zweiten Halbzeit versuchten die Berliner weiterhin offensiv zum Torerfolg zu kommen, aber die Fürstenwalder agierten in der Defensive sicher. Nach vorn waren dann die Unioner mit ihrem schnellen Umkehrspiel die Erfolgreichen. In der 64. Minute wehrt Viktorias Torwart Dominik Kisiel zunächst den Schuss von Will Siakam ab, aber beim Nachschuss von Niels Stettin war er dann machtlos, und es stand 3:0 für den FSV Union. Zwei Minuten später schoss der Ex-Unioner Maik Haubitz von links knapp rechts am Tor vorbei. Im Doppelpassspiel Gladrow – Geurts wurde dann in der 74. Minute eine 100%-Chance zum vierten Treffer für Union vergeben. In der 82. Minute dann das Union-Tor wegen Abseits nicht gegeben. Zwei Minuten vor Spielende dann doch noch der Ehrentreffer für die Berliner durch Ümit Ergirdi, welcher per Kopf den Ball ins obere Toreck unhaltbar beförderte. Mit 3:1 gewannen die Fürstenwalder Unioner letztendlich nicht unverdient und platzierten sich mit diesem Sieg in der Rückrundentabelle noch auf den 1. Platz (gemeinsam mit dem FC Carl Zeiss Jena, jeweils mit 33 Punkten). In der Abschlusstabelle der Saison 2016/17 verbesserte sich der FSV Union Fürstenwalde auf den 13. Platz mit 45 Punkten und spielt somit in der nächsten Saison wieder in der Regionalliga Nordost. Das Saisonziel Klassenerhalt wurde also klar erreicht – Glückwunsch!

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