Leider hatte sich im Abschlusstraining Christian Prüfer verletzt und der Kapitän Robin Neupert musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Für die Startelf und die Ausrichtung im taktischen Bereich war das nicht gerade förderlich. Mit dem Anpfiff des Spiels zeigte SV Blau-Weiß Petershagen ganz genau, wo die Reise ihrerseits hingehen sollte. Offensiv spielten sie stark nach vorn, vergaßen jedoch dabei aber ihre Defensive. Zum Vorteil für den FV Erkner: Mit schnellem Umschaltspiel wurde Erkner mit seinen Aktionen gefährlicher denn je. Mit den ersten Minuten schien Petershagen überfordert zu sein, denn in der 3. Min., bei einem Gerangel an der Abwehrkette, lochte Roger Sobotta zu Gunsten von Erkneraner den Ball ins eigene Tor, somit stand es 1:0 für Erkner – ein sogenanntes Glückstor. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ging Petershagen massiv gegen Erkner vor, erspielte sich zwei gute Chancen die, der Torwart von Erkner, Timm Zock, gut parierte. Aber schon in der 9. Min. entstand eine gefährliche Situation. Petershagen hatte sich eine Ecke erspielt, durch das unübersichtliche Gerangel im Strafraum läutete Resad Demann aus 5 Metern den Ausgleich ein. Bis zur Pause hin war nur noch ein Schlagabtausch zu bemerken. In der Pause wurde die Mannschaft von Erkner scheinbar durch Trainer Christof Reimann neu eingenordet, denn schon kurz nach der Pause, in der 48. Min., markierte Matthias Horndt mit einem massiven Kopfball die Führung. Sichtlich überrascht von der Attacke, setzte nun Petershagen alles daran, nicht im heimischen Stadion zu verlieren. Aggressiv wurde das Leder nach vorn katapultiert in den Strafraum von Erkner, die es wiederum verstanden, Petershagen auf Distanz zu halten. Doch in der 81. Min. glich mit Daniel Gamrath für die Petershagener aus. Danach hatten beide Mannschaften gute Ideen, die jedoch nicht umgesetzt wurden. Fazit des Trainers: „Am Ende ein gerechtes Ergebnis, gerade weil Petershagen viel Ballbesitz hatte und wir unseren letzten Pass nicht gut gespielt hatten. Aber wir gehen völlig zufrieden nach Hause, denn wir haben hier den Punkt gewonnen. Wir werden kommende Woche nochmal nachlegen und den 8. Platz sichern, der am Ende ein gutes Saisonergebnis wäre.“

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