Fürstenwalder dreht 2. Halbzeit

    Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die 378 Zuschauer am Sonntag in der Bonava-Arena. Es war kein Spiel für schwache Nerven, das Regionalligapunktspiel zwischen dem FSV Union Fürstenwalde und dem FC Viktoria 1889 aus Berlin. Nach kurzer Abtastphase und zwei guten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, führte dann der Union-Angriff in der 14. Minute, nach Foul an Kapitän Rico Gladrow im Strafraum, zum Elfmeter. Martin Zurawski schickte Torwart Kisiel in die andere Ecke, traf selbst aber nur den Pfosten und nichts war‘s mit der Union-Führung. In der 22. Minute gab es dann den Elfmeter auf der anderen Seite. Beim Abwehrkopfballversuch traf der Unioner Ingo Wunderlich den Ball mit der Hand und es gab Elfmeter. Viktorias Kapitän Erdirgi verwandelte sicher zur 1:0-Führung für Viktoria. Rico Gladrow per Freistoß und Zurawski hatten noch Torchancen, aber mit dem 0:1 in diesem bisher ausgeglichenen Spiel ging es in die Halbzeitpause. Die Unioner wollten aber den Heimsieg und dementsprechend motiviert gingen sie in die zweite Spielhälfte. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: In der 54. Minute war Kemal Atici zur Stelle und drückte die Vorlage von Gladrow ins Tor zum 1:1-Ausgleichstreffer. Die Unioner blieben am Drücker und legten in der 73. Minute gleich nach. Fast von der Mittellinie hatte der Berliner Schulze eine hohe Rückgabe aufs eigene Tor über Torwart Kisiel abgegeben und der Ball schlug an den Pfosten. Der Torwart konnte den glücklichen Abpraller gerade noch vorm anstürmenden Siakam zur Ecke lenken. Gladrow brachte die Ecke  ans Tor und der am kurzen Pfosten stehende Andor Bolyki lenkte den Ball mit der Hacke ins Netz zum 2:1 für den FSV Union. Vier Minuten danach war, erneut nach Ecke, war dann Will Siakam zur Stelle und erzielte das 3:1 für die Unioner. Dem Torreigen noch nicht genug, erzielte Will Siakam in der 90. Minute mit seinem zweiten Treffer gar noch das 4:1 für den FSV Union. Dank der Leistung in der zweiten Spielhälfte ein hochverdienter Sieg der Unioner, welcher die Fans auf den Rängen vollauf begeisterte und sie zu reichlich Applaus für ihre Mannschaft animierte.

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