Fehlende Ideen aus der Mitte

    Im Punktspiel zu Hause noch hoffnungslos unterlegen, präsentierten sich die Handballer der BSG Pneumant im Pokalviertelfinale gegen den Neuenhagener HC in Neuenhagen mannschaftlich geschlossener.

    Nach kurzer Abtastphase warfen beide Mannschaften bis zur 8. Minute nur ein Tor, wobei Pneumant wieder kräftig Chancen vergeigte. Danach konnte sich Neuenhagen bis zur Pause auf 10:8 absetzen, ohne aber spielerisch zu überzeugen. Einige Fürstenwalder waren in der Abwehr noch im Tiefschlaf und ließen den Gastgeber nach Belieben werfen. Augenscheinlich war auch die Ideenarmut im Angriff, wurden zu Beginn des Spiels noch Kombinationen angesagt und gespielt, kam danach überhaupt nichts mehr.

    In der zweiten Hälfte lief das Spiel ähnlich, Fürstenwalde kam aber ran und konnte beim Stand von 13:13 ausgleichen. Leider dezimierte man sich dann mal wieder, Thomas Hunger musste innerhalb von sieben Minuten zweimal mit einer Zeitstrafe erst auf die Bank und dann in die Kabine, nachdem er schon in der 1. Halbzeit einmal kurz runter durfte. Das steckte die Mannschaft aber kämpferisch gut weg, Pneumant führte jetzt gar mit 16:14, konnte diesen Vorsprung aber nicht über die Zeit bringen.

    Zu statisch das Angriffsspiel, keine Ideen über die Mitte, es wurde auf die Abwehr getippt und dann versucht, an den Kreis zu spielen oder man lief sich fest. Es wurde keine einzige Kombination  gespielt, von Wechseln ganz zu schweigen. Dadurch fehlte dem Angriff jeder Schwung, jedes Tempo. Und so kam es, wie es kommen musste, nachdem man sich zum 20:20 Ausgleich gekämpft hatte, fiel buchstäblich in letzter Sekunde der Siegtreffer für die Hausherren, gütlich begleitet von der Abwehrmitte.

    Fürstenwalde spielte mit:
    Bleck, Strüwe/ Rippin (9 Tore), Wosseng (2), Gerlach, Kluß, Thomas Hunger (1), Steffen Hunger (4), Schotte, Heinrich (1), Krüger (3).

     

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