Viele Bestleistungen und Pokale für den Gastgeberverein KRTC Fürstenwalde und den Nachbarverein aus Rauen

    Der KRTC 1908 e.V. trägt jährlich den Pokal des Radsport-Kreisfachverbandes LOS (KFV-Pokal) aus. In diesem Jahr fanden die Wettkämpfe der Rad-Akrobaten in der Pneumant-Sporthalle statt. Daran nahmen 32 Starter aus vier Brandenburger und einem Berliner Verein teil. Die Pokale waren in fast allen Disziplinen vergeben.  Im Einzel-Kunstradfahren waren alle Altersklassen vertreten von unter 9-jährigen bis zur Landes-Elite. Als Duos auf dem Kunstrad und als Einrad-Vierer waren jeweils eine Schülerinnen- und eine Frauenmannschaft dabei. Die stärkste Gruppe mit 15 Startern bildete die SG Rauen. Vom Gastgeberverein waren 6 und vom LRV Cottbus 8 Starter im Rennen. Eine Kunstrad-Juniorin kam aus Berlin-Kladow und der SV 05 Rehbrücke entsandte 2 Vertreter seiner Leistungsspitze. Zum Einrad-Quartett aus Fürstenwalde gehören Vanda und Leila Büscher, Julia Domke und Sophie Schönegge. Nachdem sie in dieser Saison bereits den Landespokal Berlin-Brandenburg und die Ostdeutsche Meisterschaft gewonnen hatten, wurden sie auch beim Heimspiel ihrer Favoritenrolle gerecht. Die jungen Frauen fahren fast alle Elemente ihrer Kür rückwärts – synchron und unbeschwert, so dass man fast glauben möchte, es sei einfach. Beim diesjährigen Stadtfest Fürstenwalde konnten sich aber mehrere Besucher überzeugen, dass es nicht so ist. Geschick, Balance und Feingefühl, gepaart mit langjährigem Training, machen solche Leistungen möglich. Das gilt auch für den Schülerinnen-Vierer aus Rauen mit Isabelle Keller, Anne Thiel, Tessa Schönherr und Anish Tettenborn. Sie sind naturgemäß noch nicht so lange im Wettkampfgeschehen unterwegs, haben aber bereits ein recht anspruchsvolles Programm einstudiert und zeigen ihre Übungen mit nur wenigen Fehlern. Und so konnten sich am Ende der Veranstaltung die Elite-Fahrerinnen und die Schülerinnen-Mannschaft verdient über die Siegertrophäen freuen. Die Nachwuchstrainerin des KRTC Fürstenwalde, Vanda Büscher, startete nicht nur im Einrad-Vierer, sondern auch im Kunstrad-Duo mit ihrer Schwester Leila und im Einzel der Frauen. Vanda hatte in dieser Saison für gute Leistungen ihrer Schützlinge gesorgt, sich um ihre eigene Kür aber nur wenig kümmern können. Das gezeigte Programm war dennoch sehr ordentlich und der Siegerpokal wurde zum verdienten Lohn für ein anstrengendes Trainer-Jahr. Die Duo-Kür von Vanda und Leila lief deutlich besser. Die Schwestern wurden bereits für ihre Leistungen zu den Sportlerinnen des Jahres 2016 in Fürstenwalde gewählt. Mit ihrem Auftritt zum Heimat-Turnier haben sie ihre Leistungen noch Mal eindrucksvoll bestätigt und haben ihre Pokale verdient gewonnen. Im Solo-Wettkampf der Juniorinnen starteten drei Sportlerinnen. Eileen Hanschke vom SV 05 Rehbrücke als Ostdeutsche Meisterin und Zweite im Landespokal Berlin-Brandenburg ließ sich den Siegerplatz nicht streitig machen. Der Wettkampf um die Plätze 2 und 3 wurde aber so richtig spannend. Charlotte Messing vom KRTC Fürstenwalde stellt mit ihrem Programm 6 Punkte wenigen auf, als die Berlinerin Henrike Viergott. Sie konnte nach einer langen Krankheit und wenig Training ihre Kür aber nahezu fehlerlos zeigen, verbesserte ihre Bestleistung gleich um 17,35 Punkte und wurde vom Kampfgericht mit 62,37 Zählern auf dem Silberpodest platziert. Der Kunstrad-Titel in der Altersklasse Schülerinnen U13 ging nach Rauen. Joline Bretsch gewann hier souverän mit 58,20 Punkten. Die Fürstenwalderin Alexa Sherstobitov zeigte eine starke Kür, bei der ihr die schwierigen Programm-Elemente diesmal sehr gut gelangen. Am Ende konnte sie die Jury überzeugen und holte sich mit 45,41 Punkten verdient den Silberpokal. Dritte wurde mit 44,00 Punkten Tessa Schönherr aus Rauen, gefolgt von ihrer Vereinskameradin Anne Thiel. Platz 5 ging nach Cottbus. Pia Kakuschke vom Gastgeberverein wurde Sechste. Ihre Kür stand zwar erst auf dem Listenplatz 8 der eingereichten Programme, sie konnte aber mit einer überzeugenden Darbietung ihre persönliche Bestleistung verbessern und gleich 2 Sportlerinnen im Rang überholen. Mathilda Richter aus Rauen wurde Neunte.
    Zu den jüngsten Teilnehmerinnen zählten zwei achtjährige Mädchen. Sie haben mit viel Eifer schon eine Menge Übungen einstudiert und sorgten mit ihrer Begeisterung bei der Jury oft um ein wohlwollendes Lächeln. Hier gewann die Cottbusserin Leonie Link knapp vor Lisbeth Richter von der SG Rauen.
    In der Altersgruppe U11 starteten 4 Sportlerinnen aus Rauen. Helene Giebler gewann die Konkurrenz mit 39,51 Punkten vor Yasmin Keller und Sara Rochow. Leonie Schoppe wurde Vierte. Gute Ergebnisse zeigten auch das Schülerinnen-Kunstradpaar aus Rauen. Isabelle Keller und Anne Meißner blieben mit 43,70 Punkten unter ihrer Bestleistung, waren mit dem letzten Wettkampf der Saison und den gewonnenen Pokalen dennoch zufrieden. Isabelle Keller von der SG Rauen gewann die Konkurrenz im Einzelwettkampf der Schülerinnen U15. Anne Meißner wurde zweite, gefolgt von ihrer Vereinskameradinnen  Josephie Krause und Nora Sommer.

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