Beelitz lädt zum Gartenfest der Sinne

    Die Landesregierung ist heute dem Vorschlag von Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger gefolgt, die 7. Brandenburgische Landesgartenschau (LAGA) im Jahr 2022 an die Stadt Beelitz zu vergeben. Die mittelmärkische Stadt war von einer interministeriell und von Vertretern des Städte- und Gemeindebunds sowie des Vereins zur Förderung von Landesgartenschauen besetzten Landesjury für die Vorbereitung und Durchführung der Schau nominiert worden. 2019 ist die Stadt Wittstock Gastgeberin der 6. Brandenburgischen Landesgartenschau.

    Das Land wird sich auch in Beelitz an LAGA-Investitionen beteiligen. Die Sicherung und Bereitstellung des erforderlichen kommunalen Eigenanteils für die förderfähigen investiven Maßnahmen sowie die Finanzierung des Durchführungshaushalts und der Folgekosten muss die Stadt sichern. Bei der Vergabe für 2022 wurde im Juni mit Blick auf den geplanten Einsatz von Fördermitteln aus der laufenden EU-Förderperiode (2017 bis 2020) ein verkürztes Bewerbungsverfahren vereinbart.  Beelitz und Spremberg, die unterlegene Finalisten des Auswahlverfahrens für die LAGA 2019, wurden gebeten, ihre bereits vorliegenden Konzepte mit Blick auf eine Landesgartenschau 2022 weiter zu qualifizieren und sich erneut zu beteiligen. Vogelsänger: „Beide Bewerber haben uns interessante, professionell vorbereitete Konzepte vorgelegt. Am Ende kann es aber nur einen Ort für eine LAGA 2022 geben. Ich danke beiden Städten, dass sie sich diesem Verfahren nochmals gestellt haben. Deshalb möchte ich meinen Glückwunsch an die Beelitzer mit dem Versprechen an die Spremberger verbinden, dass wir uns die für die LAGA eingereichten Projekte genau ansehen und prüfen werden, was wir gemeinsam umsetzen können. Die Bewerbung der Stadt Beelitz unter dem Motto „Gartenfest für alle Sinne“ basiert auf einem großen kommunal, bürgerschaftlich und unternehmerisch getragenen Engagement. Beelitz ist als Spargelstadt überregional bekannt. Die Altstadt wurde in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich und umfassend saniert und entwickelt. Darüber hinaus wird Beelitz als Ort der Kunst und Kultur wahrgenommen. Mit der Entwicklung und Belebung von Beelitz-Heilstätten steigt der Bekanntheitsgrad weiter und die Stadt erwartet steigende Einwohnerzahlen. Die Bewerbung berücksichtigt die bereits begonnene Umsetzung von Teilmaßnahmen aus der vorhergehenden Bewerbung sowie aktuelle städtische Entwicklungen, insbesondere in Beelitz Heilstätten. Beelitz beabsichtigt, mit der Umsetzung des Bewerbungskonzepts die modellhafte Entwicklung der Stadt in Lebensqualität, Tourismus und als Anker im ländlichen Raum fortzuführen.

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