Digitale Medienbranche für Gleichstellung nutzen

    Die brandenburgische Medienwirtschaft ist immer noch stark von Männern dominiert. Aus der Digitalisierung ergeben sich aber neue Chancen. Das ist das Ergebnis des Projekts „Digitalisierung weiterdenken!“, das Frauenministerin Diana Golze vorgestellt hat.

    „Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt muss auch im Filmland Brandenburg Realität werden. Wir wollen, dass Frauen die Chancen der Digitalisierung für sich nutzen. Noch immer sind die meisten Entscheidungspositionen in Film und Fernsehen von Männern besetzt. Die #metoo-Debatte hat diese Abhängigkeitsverhältnisse besonders drastisch deutlich gemacht. Darunter leiden aber nicht nur gutbezahlte Hollywood-Schauspielerinnen, sondern auch Frauen in Brandenburg.“ Realisiert hat das Projekt der Verein „Pro Quote Film“ im Auftrag der Landesgleichstellungsbeauftragten Monika von der Lippe. In einem Booklet kommen zehn Frauen aus der brandenburgischen Medienbranche zu Wort, die über ihre Erfahrungen mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Geschlechterverhältnisse berichten. Es geht um einen Wandel der Arbeitsbedingungen, fehlende weibliche Vorbilder, im Vergleich zu Männern schlechtere Bezahlung und die Nichtanerkennung weiblicher Kompetenz. Es werden aber auch die Chancen der Digitalisierung aufgezeigt und wie Frauen sie nutzen können. Die Studie gibt zudem Empfehlungen für ein geschlechtergerechtes Leitbild zur digitalen Transformation der Medienbranche in Brandenburg.

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