Die Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt im Lernen, die Erich-Kästner-Schule in Fürstenwalde, lud am Dienstag zum Pressegespräch. Das ist wirklich eine gute Idee, so kann man eine Menge Wissenswertes erfahren, um die Arbeit der 24 Pädagogen und 12 Einzelfallhelfer einschätzen zu können. Petra Schumann, die Direktorin der Schule, hat einen wesentlichen Anteil an dieser Idee, denn es macht sehr viel Sinn, die Arbeit in den Fokus zu stellen. Jedes Schuljahr steht unter einer bestimmten Maßgabe, in diesem Jahr geht es um „Aufmerksamkeit und Anerkennung“. Hierbei hat man sich im Kollegium wichtige Ziele gesetzt: Verbesserung des Schul-und Unterrichtsklimas, Förderung des Sozialverhaltens der Schüler, Lehrer und Mitarbeiter und die Förderung einer Kultur der Anerkennung und Wertschätzung. Die Eckpunkte sind richtungsweisend und werden umgesetzt mit verschiedenen Lehrmethoden, beispielsweise mit Thementagen. Daran nehmen alle Klassen teil, der erste dieser Thementage wird bereits in der kommenden Woche stattfinden. IM Lehrstoff sind Themen vorgesehen; wie „Die freundlichen 10 Minuten“, „Wie gehe ich mit Mobbing um?“ oder „Konflikt und Streitschlichtung“. Man möchte die Kinder für diese Themen sensibilisieren, es hat sich nämlich gezeigt, dass man in der Vergangenheit sehr wohl zu kritisieren wusste, die Wertschätzung der Schüler oder eben untereinander aber zu kurz kam. Die Thematisierung soll helfen, hier ein Gleichgewicht zu erzeugen. Die Schüler haben es oft schwer sich auszudrücken und wenn es dann doch gelingt und man einen Zugang gefunden hat, dann kann man auch besser helfend zur Seite stehen. Im weiteren Verlauf des Gespräches zeigte man sich stolz über die erste Gesamtelternversammlung, an der jedoch nur 22 Eltern teilgenommen haben, war etwas schade war. Aber auch wenn es wenige waren, war man sich einig, auf jeden Fall den größtmöglichen Nutzen aus der Versammlung zu ziehen und „Elternstammtisch“ ins Leben zu rufen. Im Rahmen des Vorlesetages werden sich die Kinder an verschiedenen Aktionen beteiligen. Seit dem letzten Jahr pflegt man eine Klassenpartnerschaft mit einer Storkower Klasse mit Flüchtlingskindern, gemeinsam werden diese eine Exkursion nach Berlin ins Naturkundemuseum machen und sich weiter kennenlernen. Großes Augenmerk ist auf den 23. November gerichtet, dann findet nämlich der sogenannte „Schnuppertag“ in der Zeit von 10 bis 12 Uhr statt. Eltern können dann, ähnlich wie beim Tag der offenen Tür, am Unterricht teilnehmen und sich ein Bild über die Zusammengehörigkeit der Kinder sowie Lehrinhalte machen. „Das ist mal etwas anderes“, so Petra Schumann. „Wir wollen einfach mal die Gelegenheit nutzen, die Eltern und Kinder auf eine andere Art und Weise kennenzulernen – und das live.“ Die Weihnachtszeit hält für die Kinder natürlich auch etwas Interessantes bereit. Die Höhepunkte werden die Theaterfahrten nach Frankfurt (Oder) und nach Berlin ins Grips Theater sein. Darüber hinaus gibt es noch die Projektwoche Weihnachten mit dem traditionellen Adventsingen und Klassenweihnachtsfeiern. Anfang Januar geht es für die 8. Klassen der Schule zum Themenschwerpunkt der Berufsorientierung für eine Woche ins FAW. Dort wird man eine Werkstattwoche durchführen, um zu sehen, wem welcher Beruf zusagen könnte.

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