Zehn Unternehmen für gute Ausbildung ausgezeichnet

Zehn Unternehmen wurden in der Staatskanzlei mit dem „Brandenburgischen Ausbildungspreis 2018“ für ihr vorbildliches Engagement in der betrieblichen Ausbildung ausgezeichnet. Der Preis ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert. Ministerpräsident Dietmar Woidke als Schirmherr würdigte in seiner Rede die Preisträger als Vorbilder für gute Ausbildungsbedingungen. Arbeitsministerin Susanna Karawanskij überreichte gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Brandenburgischen Ausbildungskonsenses die Preise. Die Preisträger zeichnen sich durch eine herausragende Qualität und Kontinuität in der Ausbildung aus, nutzen innovative Ausbildungselemente, engagieren sich ehrenamtlich, unterstützen besonders benachteiligte Jugendliche, darunter auch Menschen mit Migrationshintergrund, oder schaffen Ausbildungsplätze für junge Menschen mit einer Behinderung.

Die Preisträger

  • LEAG Lausitz Energie Bergbau und Lausitz Energie Kraftwerke AG
  • ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH (Oder Spree),
  • Wepoba Wellpappenfabrik GmbH Co. KG (Havelland)
  • Fürstenwalder Agrarprodukte GmbH Buchholz (Oder-Spree)
  • Dako Datentechnik GmbH (Spree-Neiße),
  • Autohaus Cottbus GmbH (Cottbus),
  • Elektro Jahn GmbH & Co. KG (Frankfurt (Oder)),
  • Langenslipsdorfer Fläming-Bau GmbH (Teltow-Fläming),
  • Heide-Apotheke (Oberspreewald-Lausitz)
  • Dental-Studio Dörte Thie (Blankenfelde, Teltow-Fläming)

Der Ausbildungspreis soll ein Zeichen setzen und zu guter Ausbildung ermuntern. Die Bewerbungen zeigen, mit wie viel Einfallsreichtum und Entschlossenheit die Unternehmen den potentiellen Fachkräftenachwuchs für ihre jeweilige Branche und ihre Region zu begeistern versuchen. Auf vorbildliche Weise bieten sie Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort. Sie stärken damit die regionalen Wirtschaftsstandorte und zeigen jungen Menschen in der Heimat gibt es die besten Perspektiven. Zugleich würdigte Woidke den Einsatz der nominierten Unternehmen bei Integration und Inklusion. Es zeichnet sie aus, dass sie auch auf das Potential derer setzen, die sich beim Lernen schwertun und Unterstützung benötigen. Viele Jugendliche mit Migrationshintergrund haben bei den Firmen ebenso selbstverständlich eine Chance bekommen wie Bewerberinnen und Bewerber mit Handicap. Diese Selbstverständlichkeit ist vorbildhaft. Mit Blick auf den Ausbildungskonsens als Teil der Brandenburger Sozialpartnerschaft von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Landesregierung sagte Woidke, der erfolgreiche, bis 2020 fortgeschriebene Pakt unterstützt mit vielen Maßnahmen alle Bemühungen, um Berufsanfänger passgenau zu vermitteln und ausreichend Ausbildungsplätze bereitzustellen.

 

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