Wir sind solidarisch mit unseren Studierenden

    Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle kündigt Hilfen für durch die Corona-Pandemie finanziell in Not geratene Studierende an, die bei den Zuschüssen des Bundes leer ausgegangen sind: „Studierende sind von der Corona-Krise besonders hart getroffen: Mehr als zwei Drittel der Studierenden arbeiten neben dem Studium – aber der Großteil ihrer Jobs und damit ihrer Einkünfte sind weggefallen. Durch den gemeinsamen Druck aus den Ländern und den Verbänden hat der Bund nach langem Zaudern ein Nothilfe-Programm aufgelegt: Unter anderem stellt er 100 Millionen Euro für Zuschüsse an Studierende in akuten Notlagen bereit, die seit Mitte Juni über die Studierendenwerke beantragt werden können. Aber: Die Mittel kommen spät, sie sind nicht ausreichend und die Antragsbedingungen sind eine Zumutung. Die hohen Ablehnungszahlen für die Anträge im Juni zeigen zudem, dass vielen bedürftigen Studierenden über das Bundesprogramm nicht geholfen wird“, so Ministerin Schüle. „Um die Studierenden nicht alleine zu lassen, haben wir die bewährten Härtefallfonds der Studentenwerke Potsdam und Frankfurt (Oder) um 500.000 Euro aufgestockt. Das Land übernimmt damit Verantwortung für Studierende, deren Anträge auf Bundeszuschüsse erfolglos waren, die aber eine Bedürftigkeit nach den Kriterien der Härtefallfonds nachweisen können. Ihnen werden wir über die Härtefallfonds mit Einmalzuschüssen von 300 Euro helfen. Damit sind wir eines der wenigen Länder, die zusätzlich eigene Mittel in die Hand nehmen, um Corona-bedingte Härten bei Studierenden abzufedern. Um auch die BAföG-Empfänger zu entlasten, werden wir zudem kurzfristig das Brandenburgische Hochschulgesetz ändern, um Studierenden unbürokratisch und einfach eine Corona-bedingte Verlängerung der individuellen Regelstudienzeit zu ermöglichen. Damit zeigen wir: Wir sind solidarisch mit unseren Studierenden.“
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