Besondere Höhepunkte der Erich-Kästner-Schule

Schuljubiläum, Kunsttage & viel Sport

Das Lernen darf nicht auf der Strecke bleiben, daher mussten viele Anstrengungen unternommen werden, damit die Kinder wieder am schulischen Alltag und dem Miteinander der Klassenkameraden teilnehmen konnten. Wie alle Schulen bundesweit, hat sich auch die Erich-Kästner-Schule mit Sonderpädagogischem Förderschwerpunkt Lernen in Fürstenwalde ein umfangreiches Hygiene-Konzept erarbeitet und in die Tat umgesetzt. Gelebte Tradition ist es geworden, dass die Schule in einem offenen Gespräch über die bevorstehenden Inhalte des beginnenden neuen Schuljahres informiert. Schulleiterin Petra Schumann stellt dabei ein umfangreiches Programm zusammen, was in der Schule im folgenden Halbjahr auf den Plan steht. Dabei werden immer die einzelnen Akteure mit eingebunden, wie in diesem Falle die stellvertretende Schulelternsprecherin, die beiden Schülersprecherinnen Sophia & Laura, der Klassenleiter und Fachkonferenzleiter „Sport“ sowie die Vertreterin des Regionalmarketings für den Bereich Kinder und Jugendliche der EWE.

Die Themenvielfalt war wieder sehr interessant, vielfältig und umfangreich. Um den gemeinsamen Informationsflow zu unterstützen, hat die Schülerfirma „Magic Hands“, die im Übrigen bald ihr 15-jähriges Bestehen feiern wird, für ein schönes Frühstück gesorgt. Die Schule ist weithin bekannt für ihr pädagogisches und konstruktives Arbeiten mit den Kindern, was zur Folge hat, dass es schon seit längerem eine Warteliste für die Schule gibt. Hier stößt man inzwischen an die Kapazitätsgrenzen. 205 Kinder sind jetzt an der Schule und werden von 28 Lehrern unterrichtet. In diesem Jahr wurde eine 1. Klasse mit 8 Schülern eingeschult, doch Corona machte der feierlichen Zeremonie fast einen Strich durch die Rechnung, so Petra Schumann, aber man hatte eine, dem besonderen Tag entsprechende, erfreuliche Lösung finden können, die mit Begeisterung gewürdigt wurde. Große Freude herrscht im Lehrerkollegium über den Fakt, dass vier junge Lehrer seit dem neuen Schuljahr das Team verstärken. Die Schulpartnerschaft mit Polen wird trotz der Widrigkeiten im Rahmen der Möglichkeiten weiter gepflegt. Vor knapp 14 Tagen war eine kleine Delegation bei einer Schülerbegegnung in Krakau dabei. Erlebnisunterricht mit der EWE ist ebenfalls sehr beliebt, unter dem Slogan „Entdecke Dein Technik-Herz“ möchte man die Schüler begeistern, sich im technischen Bereich auszuprobieren, z.B. zum Thema Energie.

Da es in dem Technik-Bus wegen Corona und der damit verbundenen Abstandsregelungen zu klein wurde, hat man diese Aktivität in die Mensa verlegt. Mit vorbereiteten Bausätzen und einer technisch vereinfachten Anleitung sowie zwei Betreuern bauten die Schüler und auch die Lehrer Solarmobile zusammen. Zu den weiteren Highlights gehört der Thementag, der sich mit dem Thema „30 Jahre – Tag der Einheit“ auseinandersetzt – quer durch alle Klassen sowie der bundesweite Vorlesetag, bei der die gute Zusammenarbeit mit dem Rahn Education Campus am Spreebogen wieder stattfinden wird. Das ist auch deshalb so besonders, weil es nicht beim Vorlesen bleiben wird, denn auch schon im letzten Jahr hatten sich die Rahnschüler lustige Aktivitäten dazu ausgedacht. Sportlich wird es dann Anfang Oktober im Rahmen des „Erich-Kästner-Laufes“ im Stadtpark, Ende November beim „Hochsprung mit Musik“ in der Turnhalle und gleich am Jahresanfang gibt es das Schulinterne Fußballturnier. Die 7. bis 10. Klassen werden sich in ihren Projekttagen zum Thema „Syrien – Land und Leben“ orientieren und das Thema erarbeiten. Und im Weiteren stehen Besuche in der Zooschule des Heimattiergartens und der Besuch der Stadtbibliothek auf dem Programm. Und für die bevorstehende Adventszeit haben die 1.  bis 6. Klassen hingegen die Aufgabe, sich an ihrem Projekttag Gedanken zu machen, wie die Schule in ein adventliches Flair getaucht werden kann. Ganz aufschlussreich war der Fakt, dass es in der Schule nicht nur deutsche Kinder gibt, sondern auch Kinder aus den arabischsprachigen Ländern, die hier zur Schule gehen.

Dabei musste die Schulordnung geändert werden, die eigentlich vorsieht, dass beim Betreten der Klasse die Kopfbedeckung abzunehmen ist. Religionstolerierend zählt das Kopftuch nicht dazu. Die Teestunde bleibt weiterhin bei der Schulleiterin eine besondere Wertschätzung für die Schüler. Die geplanten Kunsttage im kommenden Januar stehen ganz im Zeichen des Schuljubiläums „25 Jahre Schulstandort & 15 Jahre Namensgebung zur Erich-Kästner-Schule“.

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