Besucherrekord zeigt Weitblick in die Zukunft

Die Ausbildungsbörse in Fürstenwalde ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte – und zwar für alle Seiten. Für die Stadt ist diese Veranstaltung nicht nur eine Imagefrage, sie agiert auf vielen Ebenen und versucht, alle Beteiligten an einen Tisch zu bekommen. Sie unterstützt und organisiert diese Börse auch schon mal länger und mit mehr Arbeitseinsatz, als die Arbeitszeiten es eigentlich erlauben. Für die Unternehmen ist es eine einzigartige Möglichkeit, sich zu präsentieren, ihre Berufsfelder vorzustellen und anhand des Handwerks aufzuzeigen, was alles möglich sein kann. Seit ihren Anfängen ist die Ausbildungsbörse jedes Jahr gewachsen, denn die meisten Unternehmen suchen jedes Jahr aufs Neue nach dem einen, der sich begeistern lässt. Die Erfolge sind messbar: Im vergangenen Jahr waren es an dem einen Ausstellungstag 2.000 Besucher – das ist aber bei weitem nicht das Ende der Fahnenstange. Außerdem hatte sich gezeigt, dass es vor allem für die Eltern schwer gewesen ist, diesen Termin der Ausbildungsbörse für ihre Schützlinge wahrzunehmen. Darum gab es in diesem Jahr eine fundamentale Neuerung, die Börse fand erstmalig an zwei Tagen statt und zwar am Ende der Woche. Am Freitag kamen die Schulen mit ihren Schülern, 1.500 wurden gezählt, und sie konnten mit 85 Ausstellern in Kontakt kommen. Am Samstag waren 78 Aussteller dabei, damit auch die Eltern ausreichend Zeit hatten, sich umfangreich zu informieren. Rund 300 Elternpaare und noch einmal 250 Schüler waren dann am Samstag mit dabei. Die Aussteller zeigten sich durch die Bank begeistert von der Börse an zwei Tagen. Es wurde in den Vorjahren oftmals moniert, dass die Kids so gleichgültig wären, das könne man in diesem Jahr anhand der Bewerbungen, die eingegangen sind, und des Interesses für bestimmte Berufszweige widerlegen.

Der Bürgermeister der Domstadt Fürstenwalde eröffnete die 12. Ausbildungsbörse und zeigte sich begeistert vom Bühnenbild, das von den 10. Klassen der Juri-Gagarin-Oberschule in Eigenregie erarbeitet wurde. Darüber hinaus war es ihm wichtig, noch einmal aufzuzeigen, dass es auch rückkehrende Unternehmen gibt, die wieder an der Börse teilnehmen. Er verwies dabei auf den „Rückkehrer Tag“ im letzten Jahr, der von Erfolg gekrönt war. Die Ausbildung und die damit verbundene spätere berufliche Perspektive sollte sich in der Region und der Stadt Fürstenwalde widerspiegeln. Im Verbund mit @see sei man auf einem guten Weg, das gemeinsame Potenzial sollte man hierbei nicht unterschätzen. Im weiteren Verlauf rief er natürlich auch zur Ausbildung in der Stadtverwaltung auf, denn auch hier sei man bestrebt, mit Weitblick in die Zukunft auszubilden. Heike Beyse, die maßgeblich die Cheforganisatorin und gute Seele der Ausbildungsbörse ist, wurde für ihr Wirken hoch gelobt und „auf die Bühne applaudiert“. Die Überraschung war gelungen. In jedem Jahr wird ein Unternehmen für seine besondere Ausbildung geehrt und der beste Auszubildende gekürt. In der Woche vor Beginn der Ausbildungsbörse wird in der Arbeitsgruppe gemeinsam entschieden, wer ausgezeichnet werden soll. Für 2019 bekamen das Unternehmen „Pflege mit Herz-Anke Reincke“ und der Auszubildende Yasser Ataya den Ausbildungspreis 2019 verliehen.

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